Mit Wollspenden kann der Verein auch Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Foto: kvt

Kierspe. Nach zwei Hilfsgüterannahmen mit überwältigendem Ansturm der Spender will der Verein „Kinder von Tschernobyl“ vor dem nächsten Transport noch weitere Hilfsgüter annehmen, um das Lager zu füllen. Der Transport soll im Mai nach Bila Zerkwa abgehen, einer Stadt rund 100 Kilometer südlich von Kiew, die etwa 200.000 Einwohner hat.

Kirchengemeinde als Partner

Dort hat der Verein eine kleine Kirchengemeinde als Partner, die kompetente und umfassende Sozialhilfe leistet. Vertreter von „Kinder von Tschernobyl“ haben die Verteilung der Hilfsgüter dort mehrfach selbst erleben können und sind sehr angetan von der Menschenfreundlichkeit der Mitarbeiter und ihrem Reichtum an Fantasie, diese Verteilungen gerecht und unverkrampft zu gestalten.

Transparente und korrekte Verteilung

Mit Geschick und Einfühlungsvermögen zeigen sie, dass die Mitarbeiter sich nicht zuerst selbst an den besten Sachen bedienen, sondern dass alles transparent und korrekt zugeht. Die bedürftigen Menschen sind erstaunt über die liebevolle sorgfältige Verpackung der Hilfsgüter und deren Qualität. Besonders bemerkt wird, dass die Hilfe tatsächlich völlig kostenlos angeboten wird. „Immer wieder werden wir Deutschen aufgefordert, den herzlichen Dank der beschenkten Menschen an all die Spender und Mitarbeiter in Deutschland zu übermitteln, die solche Hilfe ermöglichen“, heißt es in einer Mitteilung des Vereins.

Auch Geldspenden willkommen

Die Verantwortlichen bitten wieder um gute gebrauchte Kleidung, Schuhe, Wäsche und Spielwaren. Abgegeben werden können die Spenden am Samstag, 17. März, in Kierspe, Vorth 2, in der Zeit zwischen 10 Uhr und 12 Uhr. Wer Fragen zu den Hilfsgütern hat, der kann sich auf der Homepage des Vereins www.kvt-kierspe.de über die Verteilung der Hilfsgüter und weitere Fragen informieren oder sich bei Olga Bieber (02359/2994998), Swetlana Janzen (02359/297920) oder Lilia Litzinger (02359/2998272) erkundigen. Willkommen sind dem Verein auch Geldspenden, damit er die Transporte der Sachspenden finanzieren kann.

 

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