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Spielzeug aller Art ist bei den Kindern in der Urkraine immer sehr willkommen. Foto: Kinder von Tschernobyl e. V.
Viktorija macht dank deutscher Unterstützung und dank ihrer einsatzfreudigen Mutter große körperliche und geistige Fortschritte. Foto: Kinder von Tschernobyl e. V.

Kierspe/Märkischer Kreis. Der Verein Kinder von Tschernobyl e.V. lässt hier in Deutschland ebenfalls seine öffentlichen Aktivitäten ruhen. Aus diesem Grunde sagt er die bereits terminierte Hilfsgüterannahme am 4. April ab.

“Wir können zurzeit keine Hilfstransporte in die Ukraine bringen und müssen abwarten, wie sich die Lage in Deutschland, Polen und der Ukraine entwickelt. Unseren Partnern in der Ukraine geht es noch gut und sie sind nur von den Randerscheinungen des Covid-19-Virus betroffen, aber nicht infiziert”, heißt es in einer Mitteilung des Vereins.

In der Ukraine herrsche eine Ausgangssperre und das öffentliche Leben sei weitgehend lahmgelegt. Öffentliche Verkehrsmittel stünden nur noch systemrelevanten Personen wie Ärzten sowie Pflege- und Sicherheitspersonal zur Verfügung.



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“Medikamentenkinder”  brauchen weiter Hilfe

Im Hintergrund laufe die Arbeit des Vereins aber weiter. So benötigen die dreißig „Medikamentenkinder“ ihre regelmäßige finanzielle Unterstützung. Als Beispiel nennt der Verein Viktorija. Das Mädchen leidet an einem frühkindlichen Hirnschaden und benötigt viele Therapien. Zu ihrem großen Glück hat sie eine kompetente Mutter, die sich für ihre Tochter aufopfert und sich unermüdlich und sachkundig mit ihr beschäftigt.

“Bei unserem letzten Besuch im Herbst 2019 waren wir begeistert von den großen Fortschritten, die Viktorija innerhalb eines halben Jahres gemacht hatte. Ohne ihre Mutter und ohne die finanzielle Unterstützung aus Kierspe wäre dies nicht möglich. Wir bitten daher weiterhin um Spenden, damit die Aufgaben neben den Hilfstransporten weiter abgedeckt werden können. Wir danken allen Spendern für die treue Unterstützung dieser Arbeit. Die ukrainischen Menschen nehmen es bewusst wahr, was ‘die Deutschen’ an Hilfe leisten”, schreibt der Verein “Kinder von Tschernobyl zum Abschluss.

Wer Fragen zum Verein oder seinen Hilfsprojekten hat kann sich gern im Internet unter www.kvt-kierspe.de informieren oder an Gisela Steinbach wenden (Tel: 02359/903173 oder kinder-von-tschernobyl@t-online.de).

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