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Fast 60 Teilnehmer waren in die Phänomenta zur Veranstaltung "Wald im Klimawandel" gekommen. Foto: Marcus Müller/Klimanetzwerk.Südwestfalen

Märkischer Kreis. (pmk) Fast 60 Interessierte waren der Einladung des klimanetzwerk.südwestfalen in Kooperation mit dem Märkischen Kreis und der EnergieAgentur.NRW zur Veranstaltung „Wald im Klimawandel“ in der Phänomenta gefolgt.

Sie diskutierten mit Fachleuten aus Politik, Verwaltung, Tourismus und Naturschutz über die Ausmaße des Klimawandels und dessen Auswirkungen auf den Wald in Südwestfalen. Deutlich wurde, dass die Berührungspunkte zwischen den verschiedenen Bereichen sehr groß sind. Und noch wichtiger, dass jetzt der Moment ist, zu handeln und keine Zeit mehr mit langen Erhebungen und leeren Versprechungen zu verschwenden.

Sowohl Referenten als auch Besucher fanden es wichtig, dass derartige Veranstaltungen stattfinden und man nicht mehr „unter sich bleibt“. Man muss kein Experte sein, um zu erkennen, dass es dem Wald schlecht geht. Braune Bäume, trockenes Unterholz und jeden Tag ein Artikel in der Zeitung über den gravierenden Borkenkäferbefall. Und das gerade hier in unserer Region, wo der Wald einen großen Flächenanteil einnimmt, wo Naturfreunde in ihm Erholung suchen und von dessen Zustand so viele Menschen leben.



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Die Zahlen über die Schädigungen, die von den Vertretern des Landes vorgelegt wurde, sind erschreckend. Es handelt sich nicht um ein Schadensereignis wie Kyrill im Jahre 2007, nach dem man die Bäume abtransportiert und wieder aufgeforstet hat. Die jetzige Bedrohungen durch Insektenbefall und Trockenheit sind nicht mehr kontrollierbar.

Herausgestellt wurde seitens des Landesbetriebes Wald und Holz, dass der Wald ein Klimakraftwerk ist, das so viel Treibhausgas (CO2) speichert, dass 25 Prozent der gesamten Emissionen in Südwestfalen ausgeglichen werden können.

Ist der Wald noch zu retten? Ja, aber es muss schnell gehandelt und nicht mehr ausschließlich nach der bisherigen Methode „Aufforsten“ verfahren werden.

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