Bei Bauarbeiten am Volmeufer wurde diese Panzergranate aus dem Ersten Weltkrieg entdeckt. Foto: Stadt Hagen

Hagen. Bomben, Granaten, Munition: Im Hagener Stadtgebiet kommt es immer wieder zu Funden von Kampfmitteln aus den beiden Weltkriegen. So auch am 11. Juli an einer Uferböschung der Volme in der Straße Am Huse.

Bei Bauarbeiten wurde dort eine Panzergranate aus dem ersten Weltkrieg gefunden. Das Hagener Ordnungsamt sicherte die Gefahrenstelle zunächst ab, die Granate wurde anschließend durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst Westfalen-Lippe geborgen.

Richtiges Verhalten beim Fund möglicher Sprengstoffe

Im Falle eines möglichen Sprengstofffundes ist höchste Vorsicht geboten. Das Ordnungsamt der Stadt Hagen erinnert aus diesem Grund noch einmal daran, wie Bürgerinnen und Bürger sich im Falle eines Kampfmittelfundes richtig verhalten: Die möglichen Sprengstoffe dürfen auf keinen Fall angefasst werden.

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Stattdessen müssen Bürgerinnen und Bürger unverzüglich das Ordnungsamt, die Feuerwehr oder die Polizei verständigen. Nach Möglichkeit ist der Zugang zur Fundstelle zu sperren.

Ordnungswidrig handelt, wer die Entdeckung von Kampfmitteln nicht oder nicht unverzüglich anzeigt oder Kampfmittel sucht, sammelt oder bearbeitet, ohne durch die Bezirksregierung mit deren Beseitigung beauftragt zu sein. Die Zuwiderhandlung kann mit einer Geldstrafe von bis zu 1000 Euro geahndet werden.

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