Kevin Zelder im Tonstudio des Jugendtreffs SternCenter. Foto: Nora Dickmann

Lüdenscheid. (PSL) Seit 1. September sind Maria Louisa D’Agostino und Kevin Zelder in ihrem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) in den städtischen Kinder- und Jugendeinrichtungen in Lüdenscheid tätig. Im Kinder- und Teenietreff „Haus der Jugend“ und im Jugendtreff „SternCenter“ sind die beiden unter anderem für die Betreuung der Besucherinnen und Besucher zuständig.

___STEADY_PAYWALL___

Kürbis-Masken vorgezeichnet

„Zu meinen Aufgaben zählen basteln, kochen, Kinder betreuen und natürlich aufpassen, dass nichts passiert“, erzählt Maria. Für Halloween haben sie Kürbisse geschnitzt und Fensterbilder gebastelt, die anschließend an die Fenster geklebt wurden. „Hierbei ist es wichtig, die Kinder richtig zu motivieren. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass beim Basteln Vorlagen sehr hilfreich sind“, weiß die Freiwillige. Darum hat sie für die Halloween-Party auch Kürbis-Masken vorgezeichnet.

Maria Louisa D’Agostino klebt Fensterbilder im Kinder- und Teenietreff „Haus der Jugend“. Foto: Nora Dickmann

Alle müssen Regeln einhalten

Die Besucherinnen und Besucher im Kinder- und Teenietreff „Haus der Jugend“ sollen hier nicht nur ihre Freunde treffen und spielen, sondern auch lernen, Regeln zu akzeptieren. „Damit hier alles funktioniert, müssen sich alle an Regeln halten. Auch die Kleinen“, betont Maria. Es gibt Listen für die Spielzeiten an der Playstation oder den Computern, in die sich die Kinder eintragen können. Für Dinge, die sie sich ausleihen wollen, müssen sie Pfand hinterlegen.

Unterstützung bei Bewerbungen

Ganz anders geht es hingegen bei Kevin Zelder im Jugendtreff SternCenter zu. „Hier kommen eher ältere Jugendliche hin, im Durchschnitt sind sie circa 18 Jahre alt“, erklärt der Freiwillige. Die sozialpädagogische Hilfe stehe in dem Jugendtreff im Vordergrund. So helfen die Mitarbeiter den Jugendlichen bei Behördenpapieren oder beim Ausfüllen von Bewerbungen und sprechen mit ihnen über die Zeit nach der Schule.

Freizeit auch im Tonstudio

„Natürlich kann hier jeder seine Freizeit verbringen, wie er möchte, beispielsweise in unserem hauseigenen Tonstudio“, erzählt Kevin weiter. Die Jugendlichen können hier ihre eigenen Lieder aufnehmen und sich am Singen ausprobieren. Neben dem Tonstudio bietet der Jugendtreff unter anderem auch einen Tanzbereich, Kicker oder einen Billardtisch. Dienstags wird in der Zeit von 10 bis 12 Uhr eine Sprechstunde zum Übergang Schule/ Beruf (Modellprogramm „Jugend stärken“ im Quartier), mittwochs zwischen 12 bis 14 Uhr eine Sprechstunde zum Themenfeld Jugendschulden, angeboten. „Hauseigene Veranstaltungen bieten wir meistens nicht an, wir wirken aber viel bei öffentlichen Veranstaltungen, wie der Nacht der Jugendkultur, mit“, so Kevin Zelder.

Die beiden Freiwilligen sind begeistert von ihrem FSJ. „Für mich ist es eine super Möglichkeit, den praktischen Teil meines Fachabiturs zu machen und gleichzeitig Erfahrungen zu sammeln“, klärt Kevin auf. Die Zeit im Jugendtreff SternCenter habe ihn bereits jetzt in seiner Idee bestätigt, Soziale Arbeit zu studieren.

Freiwilliges Soziales Jahr auch in Kitas

Maria nutzt die Zeit zwischen Abitur und Ausbildungsbeginn: „Nach dem Jahr möchte ich gerne eine Ausbildung im Finanzamt machen, auch wenn das gar nichts mit dem FSJ zu tun hat!“ Sie sei aber trotzdem glücklich, diese Erfahrung machen zu dürfen und freut sich über ihre Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen.

Neben den städtischen Kinder- und Jugendtreffs ist es auch möglich, ein Freiwilliges Soziales Jahr in städtischen Kindertageseinrichtungen abzuleisten.

Für weitere Informationen steht Ursula Speckenbach (02351- 17-2366) zur Verfügung. Ansprechpartnerin für ein FSJ in den städtischen Kinder- und Jugendeinrichtungen ist Doreen Zborowski (02351 – 17-1320).

Wir brauchen Dich, um die Zukunft von TACH! zu sichern. Bitte mach mit! Unterstütze uns auf Steady

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here