Seit Mitte September leitet Elena Grell (1. Reihe, 4. v.r.) das städtische Jugendkulturzentrum Kultopia. Unterstützt wird sie dabei von ihren Teamkolleginnen und -kollegen. Foto: Charlien Schmitt/Stadt Hagen

Hagen. Mit neuen Ideen frischen Wind in das städtische Jugendkulturzentrum Kultopia bringen: Das ist seit Mitte September Aufgabe der 36-jährigen Hagenerin Elena Grell. „Ich freue mich sehr über die neue Herausforderung. Das Haus bietet viel Potenzial für jugendkulturelle Projekte und Veranstaltungen“, sagt Grell.

Als neue Fachgebietsleitung für den Bereich Kinder- und Jugendkultur ist sie Ansprechpartnerin für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, aber auch für Jugendeinrichtungen, Jugendverbände und Initiativen in Fragen der Kinder- und Jugendkultur.

15 Jahre Erfahrung in der Kulturpädagogik

Zuletzt war sie im Kulturbüro der Stadt tätig. Dort hat sie unter anderem den Verein „Kunst vor Ort“ aufgebaut, dessen Aufgabe die aufsuchende Kulturarbeit in den verschiedenen Hagener Stadtteilen ist. „Ich arbeite mittlerweile seit über 15 Jahren im kulturpädagogischen Bereich in Hagen. Das Kultopia ist ein perfekter Ort, um kulturelle und politische Bildungsarbeit zu leisten“, sagt Elena Grell zu ihrem neuen Arbeitsplatz. „Das Team hat über den Sommer schon tolle Arbeit geleistet und viele Räume renoviert und neu ausgestattet.“

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Professionelle Technik und Café

Das städtische Jugendkulturhaus in der Innenstadt bietet verschiedene Veranstaltungsräume, einen Saal mit großer Bühne und professioneller Technik sowie ein Café, in dem junge Hagenerinnen und Hagener arbeiten. Die umliegende Außenfläche kann zusätzlich für verschiedene Open-Air-Projekte genutzt werden

Zusammenarbeit mit jungen Menschen

Neben der Umsetzung neuer Ideen für das Haus ist es Elena Grell besonders wichtig, dass junge Menschen auch in Zukunft in die Planungen vor Ort mit einbezogen werden. Viele Teilnehmende, die im Haus groß geworden sind, arbeiten mittlerweile selbst im Jugendkulturzentrum. Sie gestalten unter anderem zahlreiche Projekte und Inhalte wesentlich mit. Das Team des Kultopias hat über die Jahre ein großes Netzwerk aufgebaut, das über die Stadtgrenzen Hagens hinaus reicht.

Bewährte Projekte bleiben

An bewährten Projekten und Kooperationen soll deshalb auch weiterhin festgehalten werden. Die anhaltende Coronapandemie stellt das Team vor zusätzliche Herausforderungen, die bei der Organisation und Planung beachtet werden müssen, um auch langfristig und perspektivisch arbeiten zu können. Das Team, das sich aus Marco Zeh und Gandhi Chahine, Leiter des Music Office Hagen, zusammensetzt, wird zusätzlich durch Carolin Werrn als pädagogische Mitarbeiterin ergänzt. Gemeinsam werden sie die nächste Zeit intensiv nutzen, um zu schauen, wie die weitere inhaltliche Ausrichtung des Hauses aussehen kann, um den Wünschen und Bedarfen der jungen Menschen nachzukommen.

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