Wollen in Zukunft bei Jugendprojekten kooperieren (v.l.): Ágnes Sinkovicz (Bürgermeisterbüro der Stadt Nyíregyháza), Katja Michalski (Iserlohner Ressortbüro Kultur und Europaangelegenheiten), Dr. Attila Ulrich (Vizebürgermeister der Stadt Nyíregyháza), Rajmund Lukács (Internationaler Koordinator der Jugendeinrichtung Mustárház in Nyíregyháza), Ronny Badtke (Leiterin der Abteilung Jugendarbeit der Stadt Iserlohn), Lydia Homann (Checkpoint Iserlohn), Zsófia Takács (Vorsitzende des Jugendrates in Nyíregyháza), Benjamin Klatt (Checkpoint Iserlohn) und Justin Henschel (Jugendrotkreuz Iserlohn).

Iserlohn. In der Zeit vom 15. bis 18. Januar besuchten Vertreterinnen und Vertreter des Checkpoints und des Jugendrotkreuzes Iserlohn sowie der Abteilung Jugendarbeit und des Büros für Europaangelegenheiten der Stadt Iserlohn die ungarische Partnerstadt Nyíregyháza. Mit ihrem Besuch knüpften sie an den Besuch der ungarischen Delegation der Jugendeinrichtung Mustárház (zu Deutsch: Senfhaus) und des Jugendrates in Nyíregyháza im Sommer letzten Jahres in Iserlohn an.

Ziel der aktuellen Reise war es, den Aufbau, die Akteurinnen und Akteure und die Jugendarbeit in Nyíregyháza kennenzulernen, um zukünftig in diesem Bereich zu kooperieren. Der Leiter des Mustárház Gábor Dombóvári und der internationale Koordinator Rajmund Lukács gaben den Iserlohner Gästen einen Überblick über ihre zahlreichen Aktivitäten, ebenso wie der Jugendrat um die 16-jährige Vorsitzende Zsófia Takács. Die Iserlohnerinnen und Iserlohner hatten außerdem die Möglichkeit, eine Jugendeinrichtung des Verwaltungsbezirks Szabolcs-Szatmár-Bereg, dessen Komitatssitz in Nyíregyháza ist, zu besichtigen und sich über deren Arbeit zu informieren. Auch ein Besuch im Rathaus stand auf dem Programm. Dort wurde die Gruppe vom Vizebürgermeister der Stadt Nyíregyháza Dr. Attila Ulrich begrüßt, der sich über die geplante Zusammenarbeit im Rahmen der Städtepartnerschaft freute.

Zum Ende der Reise erörterten alle Beteiligten die zukünftigen Kooperationsmöglichkeiten. Die Ideen reichten von bilateralen Begegnungen der Jugendlichen aus Nyíregyháza und Iserlohn in ihrer Stadt/Partnerstadt, über Jugendbegegnungen mit Partnern aus weiteren Ländern bis hin zu internationalen Kompetenzerweiterungsprojekten für die Akteurinnen und Akteure in der Jugendarbeit.

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Für die meisten der Iserlohner Delegationsmitglieder war es der erste Besuch in der ungarischen Partnerstadt. Sie zeigten sich begeistert von der schönen Stadt und der Gastfreundschaft, die ihnen entgegen gebracht wurde.