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Ramona Ullrich, Michael Brosch, Max Ebert und Michael Eberley bei der symbolischen Inbetriebnahme des Breitbandnetzes am Point of Presence an der Kölner Straße. Foto: Wolfgang Teipel

Halver. Schnell, schneller, Glasfasernetz: Das innogy-Breitbandnetz ist nach rund 17 Monaten Bauzeit in Betrieb gegangen. Rund 2900 Haushalte in Halver und in Außenbereichen wie Anschlag und einigen Lagen in Oberbrügge können über die Hochleistungsanschlüsse verfügen. innogy tritt im neuen Netz mit seiner Produktpalette innogy-Highspeed auf. Interessenten haben die Wahl zwischen Tarifangeboten mit hohen Geschwindigkeiten von bis zu 120 Megabit pro Sekunde.

Nicht automatisch auf dem Rechner

„Entscheidend ist, dass sie die entsprechenden Verträge abschließen“, sagte Bürgermeister Michael Brosch bei der symbolischen Inbetriebnahme am Mittwoch. „Das Highspeed-Internet landet nicht automatisch auf dem Rechner.“

Der Energie- und Netzdienstleister hat in den zurückliegenden anderthalb Jahren die physische Infrastruktur in Straßen und Gehwege verlegt. 47 Kabelverteilerkästen werden darüber erschlossen. Die Glasfaserkabel laufen durch insgesamt  29 Kilometer Leerrohre.



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Für die Nutzer bedeutet das konkret, dass sie die Wahl haben zwischen zusätzlichen Anbietern, die nun Halver schnelles Internet anbieten. Informationen einschließlich eines Verfügbarkeitschecks  www.innogy-highspeed.com oder persönlich beim innogy-Vertriebspartner IT-Systemhaus Hans Jacksties in Neuenrade, Telefon 02392/749080.

Ohne Förderung finanziert

Michael Brosch bedankte sich bei den innogy-Vertretern Markus Ebert und Projektleiter Michael Eberley für das Engagement des Unternehmens. Die Innogy-Initiative ist unabhängig von öffentlicher Förderung und komplett selbst finanziert.

„Der weitere Ausbau der Breitband-Infrastruktur trägt wesentlich zu einer höheren Lebensqualität bei“, sagte Michael Brosch. Schnelle Internetzugänge seien für die meisten Menschen von großer Bedeutung und erhöhten die Attraktivität der Region als Wohn- und Gewerbestandort nachhaltig.

Schnelles Internet auch für fünf Schulen

Ramona Ullrich, die für die Stadt Halver die Internet-Ausbau koordiniert, wies darauf hin, dass die neue Breitband-Infrastruktur auch die Lindenhof- und die Regenbogenschule, Humboldt- und Ganztagsschule sowie das Anne-Frank-Gymnasium erreiche.

Bürgermeister Michael Brosch kündigte an, dass die Grundschule in Oberbrügge noch folgen werde. Oberstes Ziel der Stadt bleibe weiter, bis 2025 das schnelle Netz für jeden Halveraner Haushalt verfügbar zu machen.

Innogy-Kommunalbetreuer Markus Ebert betonte bei der symbolischen Inbetriebnahme am Point of Presence, einer eher unscheinbaren Doppelgarage an der Kölner Straße: „Beim Ausbau der Breitband-Infrastruktur beschränken wir uns nicht nur auf die Interessen der größeren Städte und Gemeinden, sondern blicken auf eine Flächenversorgung. So tragen wir unserer Verantwortung als verlässlicher Partner der Kommunen bei diesen wichtigen Thema Rechnung. Und Digitales Lernen gehört dazu.“

 

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