So sehen die Stolpersteine aus, die im Gedenken an jüdische Lüdenscheider Familien verlegt worden sind. Foto: Karin Richert

Lüdenscheid. Der Ge-Denk-Zellen-Verein und die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit laden Samstag, 19. Juni (17 Uhr) zum Vortrag „Stolpersteine – Erinnerungen – Konsequenzen“ ein. Die Veranstaltung mit Gunter Demnig, dem Initiator der Stolpersteinverlegung, findet im Gemeindezentrum der Erlöserkirche statt. Wegen der Corona-Schutzmaßnahmen kann nur eine begrenzte Zahl von Teilnehmern dabei sein. Im Vorfeld des Vortrags findet außerdem wieder eine Stolpersteinverlegung im Kreis von Nachfahren und Stolpersteinpaten statt.

Der Künstler Gunter Demnig berichtet von der Verlegung der mehr als 70.000 Stolpersteine und über deren Bedeutung für die Menschen in Europa. Mit einer Plakatausstellung zu Flüchtlingsschicksalen heute wird die Brücke  von den Schicksalen vieler  jüdischer Flüchtlinge 1933-1945 zu den heutigen Flüchtlingen geschlagen.



An sie erinnert der Weltflüchtlingstag 20. Juni. Das Grundgesetz erklärt den Schutz aller Verfolgten, die unter religiöser, politischer und rassischer Unterdrückung leiden, im Grundgesetzartikel 16 zu einer wichtigen Aufgabe des Bundesrepublik Deutschland und ihrer Bürger. “Indem sie sich an die Fehler der Vergangenheit erinnern, können sie besser auf die Probleme der Gegenwart achten”, heißt es in der Einladung der Veranstalter

Mehr Informationen zu Gunter Demnig und seiner Aktion Stolpersteine hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Gunter_Demnig

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