Märkischer Kreis. Unter der Überschrift „Nachhaltige Wirtschaft MK – lokal | klimaschonend | effizient“ bündeln die Städte Altena, Lüdenscheid und Werdohl, die Gesellschaft zur Wirtschafts- und Strukturförderung im Märkischen Kreis mbH (GWS) sowie der Märkische Kreis zukünftig ihre Aktivitäten rund um die Themen Umwelt- und Klimaschutz sowie Ressourceneinsparung bzw. -vermeidung.

Vorzeigestandort für nachhaltiges Wirtschaften

GWS-Projektleiter Marcel Krings und Mit-Initiator des Vorhabens erklärt die Motivation der Beteiligten: „Wir möchten dazu beigetragen, den Märkischen Kreis zu einem Vorzeigestandort für nachhaltiges Wirtschaften zu entwickeln“. Petra Schaller, Klimaschutzbeauftragte des Märkischen Kreises ergänzt: „In den letzten Jahren ist bereits viel passiert. Zahlreiche Betriebe nehmen im betrieblichen Umweltschutz eine Vorreiterrolle ein. Es finden Veranstaltungen und Projekte wie „ÖKOPROFIT“ statt. Wir möchten mit dieser Initiative die Aktivitäten bündeln und noch sichtbarer machen.“

Ein weiteres wesentliches Ziel des neu gegründeten Zusammenschlusses skizziert Lisa Flender, Klimamanagerin der Stadt Altena: „Unter dem Label ‚Nachhaltige Wirtschaft MK‘ möchten wir aktuelle Themen aufzugreifen, um Unternehmen zu informieren, zu sensibilisieren und zu motivieren, diese im eigenen Betrieb umzusetzen“. Dabei solle nicht nur der fachliche Input eine Rolle spielen, sondern auch die Vernetzung zwischen den Akteuren, um Erfahrungen auszutauschen oder sich gegenseitig zu unterstützen“, so Flender weiter.

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Landrat Marco Voge bei Auftaktveranstaltung

Zur Auftaktveranstaltung der Initiative „Nachhaltige Wirtschaft MK“ konnten die Organisatoren am 27. Oktober insgesamt 30 Unternehmensvertreter begrüßen. Auf der Tagesordnung standen Themen rund um das Starkregenereignis im Juli diesen Jahres. Aufgeworfen wurde die Frage, wie sich Unternehmen zukünftig besser schützen können und welche Unterstützungsmöglichkeiten bestehen. Marco Voge, Landrat des Märkischen Kreises, ließ es sich nicht nehmen, die Anwesenden persönlich zu begrüßen und die Bedeutung der Initiative hervorzuheben. Voge betonte: „Es geht nur gemeinsam – ob beim Thema Nachhaltigkeit, beim Hochwasserschutz oder den Transformationsprozessen, die vor uns liegen. Deshalb freut es mich sehr, wenn wir es schaffen, Synergien zu finden und die Kräfte für den Märkischen Kreis zu bündeln.“

Landrat Marco Voge begrüßt die Initiative für nachhaltige Wirtschaft. Bildschirmfoto: GWS

Das Netzwerk soll weiter wachsen

Neben aktuellen Veranstaltungen werden weitere Aktivitäten und Projekte, wie „ÖKOPROFIT Märkischer Kreis“ bekannt gemacht. Auch lokalen Aktionen soll unter dem neuen Label zu größerer Sichtbarkeit verholfen werden. So bieten beispielsweise die Städte Iserlohn und Lüdenscheid ein Förderprogramm an, mit dem Maßnahmen zur Dachbegrünung unterstützt werden.

Wichtig ist den Beteiligten, dass die Initiative weiter wachsen wird. „Aufgrund früherer gemeinsamer Projekte haben wir uns in der bestehenden Konstellation auf den Weg gemacht. Wir hoffen, dass sich uns weitere Akteure aus Wirtschaft und Kommunen an-schließen und die Initiative unterstützen und begleiten werden“, erklärt Marcel Krings und ergänzt: „Jeder der sich mit einbringen möchte, ist herzlich willkommen“.

Info NAWI.MK

  • Die Initiative NAWI.MK bündelt zahlreiche Aktivitäten rund um Umwelt- /Klimaschutz und Ressourcenschonung im Märkischen Kreis. Im Fokus steht dabei stets die Verbindung zwischen Wirtschaft und Nachhaltigkeit. Die GWS als Gesellschaft zur Wirtschafts- und Strukturförderung im Märkischen Kreis, der Märkische Kreis sowie Altena, Lüdenscheid und Werdohl haben diese Plattform gegründet.
  • Ziel: Der Märkischen Kreis soll langfristig zu einem Vorzeigestandort für nachhaltiges Wirtschaften entwickeln werden und Aktivitäten bündeln und noch sichtbarer machen.
  • Aktivitäten: Es tut sich einiges im Märkischen Kreis: Unternehmen starten innovative Projekte, in Veranstaltungen wird über aktuelle Trends informiert, Projekte wie „ÖKOPROFIT“ unterstützen bei der Umsetzung.

Quelle: GWS MK

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