Ingo Stuckmann
Dr. Ingo Stuckmann kandidiert für Bündnis 90/Die Grünen bei der Bundestagswahl im Wahlkreis 150/Märkischer Kreis II. Foto: privat

Märkischer Kreis/Plettenberg. Die GRÜNEN im Märkischen Kreis haben Dr. Ingo Stuckmann aus dem Ortsverband Plettenberg zu ihrem Direktkandidaten für die Bundestagswahl gekürt. Er tritt im Wahlkreis 150/Märkischer Kreis II an. Die Wahl Stuckmanns erfolgte am 6. Februar auf einer Online-Mitgliederversammlung des GRÜNEN-Kreisverbands MK.

Ingo Stuckmann (53) lebt und arbeitet seit etwa einem Jahr in Plettenberg, pendelt an den Wochenenden nach Mülheim, wo seine Frau lebt. Sie haben vier Kinder. Stuckmann ist studierter Chemiker/Biochemiker, promovierte und forschte im Bereich Zellzyklus-/Krebsforschung in Heidelberg und Boston. Nach 20 Jahren in der Wissenschaft gründete er mit Freunden in NRW ein Planungsbüro für Wind- und Solarenergie. Seit etwa einem Jahr betreibt er nun ein Büro in Plettenberg als Dienstleister im Bereich Erneuerbare Energien.

Bestätigung soll im Frühjahr folgen

„Mit Ingo bekommen wir einen besonders im Energie- und Klimabereich sehr kompetenten Kandidaten, der zusätzlich umfassende Kenntnisse in vielen anderen Gebieten besitzt“, kommentierten Rita Rüth und John Haberle, Sprecher*innen des GRÜNEN-Kreisverbandes, das Ergebnis. Zunächst war geplant, die Wahl formalrechtlich durch eine Briefwahl bestätigen zu lassen. Doch aufgrund eines kurz vor der Online-Versammlung veröffentlichten Erlasses der Landesregierung NRW entschied man sich doch für eine Präsenzveranstaltung zwischen Ostern und dem Frühsommer – sofern es die COVID-19 Pandemie zulässt.

Der GRÜNE Ortsverband Plettenberg freut sich sehr über die Wahl seines Mitgliedes. „Wir werden Ingo bestmöglich im Wahlkampf unterstützen und hoffen auf ein sehr gutes Ergebnis!“, bekräftigten die beiden Sprecherinnen Katharina Rittinghaus und Heidi Schmidt- Adler.

In seiner Bewerbungsrede betonte Ingo Stuckmann zunächst „das neue Miteinander“. Denn es geht um „die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, mit Kindern und Home-Office, das Beleben unserer Innenstädte für Wohnen, Leben und menschengerechtes Arbeiten und vernetzte umweltfreundliche Mobilität“. Und auch die soziale Frage „wollen wir mit Teilhabe für alle grün lösen“, so Stuckmann weiter, der zunächst in seinem Beruf als Chemiker an Zellzyklen und Krebs geforscht hat. Vor zwei Jahrzehnten wechselte er in die Wirtschaft und ist seitdem im Bereich der Erneuerbaren Energien tätig.

“Klimaschutz rechnet sich”

„Wir bekennen uns zum 1,5-Grad-Ziel im Pariser Klimaabkommen und das heißt Klimaneutralität bis zum Jahre 2035 (Nettonull 2035) und nicht erst 2050“, fordert Ingo Stuckmann. „Denn wir müssen jetzt die Klima-Kipppunkte stabilisieren“. Und das sei möglich, denn wir stehen vor einer Trendwende. „Die gute Nachricht bringe ich gleich mit“, erklärt er, „denn Erneuerbare Energien sind heute schon günstiger! Und damit gilt gerade auch im Nullzins-Niveau: Klimaschutz rechnet sich. Es gibt keine Ausreden mehr! Es ist Zeit für unsere grünen Lösungen.“

www.ingo-stuckmann.de

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here