Beim Azubi-Speed-Dating in Iserlohn und Lüdenscheid wurden Schülerinnen und Schüler mit heimischen Unternehmen vernetzt. Als Expertinnen und Experten unterstützt haben unter anderem (von links): Dagmar Schulz (KAoA Märkischer Kreis), Maren Röther (Berufsberatung Agentur für Arbeit Iserlohn), Beate Paga (Arbeitgeberverband Lüdenscheid), Kristina Jung (Arbeitgeberverband Lüdenscheid) und Michael Herget (KAoA Märkischer Kreis). Foto: Sandra Jurek / Märkischer Kreis

Märkischer Kreis. (pmk) . Wer kurzfristig noch mit einer Ausbildung starten möchte, konnte beim Azubi-Speed-Dating freie Stellen finden. Bei den Veranstaltungen in Iserlohn und Lüdenscheid wurden Schülerinnen und Schüler mit heimischen Unternehmen vernetzt. Vor Ort gab es weiterhin einen Bewerbungsmappen-Check.

Sich schnell und unkompliziert einen Ausbildungsplatz sichern war gefragt beim Azubi-Speed-Dating in Iserlohn (20. Mai) und Lüdenscheid (23. Mai). Mehr als 250 Ausbildungsplätze im gewerblich-technischen, handwerklichen oder kaufmännischen Bereich konnten Schülerinnen und Schüler bei der Veranstaltung kennenlernen. Dazu gehörten zum Beispiel Berufe im Bereich E-Commerce wie Produktmanager. Auch zum Kontakte knüpfen mit mehr als 50 heimischen Ausbildungsbetrieben war es die richtige Plattform.

„Das Azubi-Speed-Dating ist eine Chance für beide Seiten: Schülerinnen und Schüler sowie Unternehmen. Junge Menschen können sich einen Ausbildungsplatz sichern, während Betriebe passende Bewerber für ihre freien Stellen finden können“, berichtete Michael Herget von der Kommunalen Koordinierungsstelle „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) des Märkischen Kreises. Ein Projekt, das den Übergang Schule-Beruf mitgestaltet. Herget: „Mit Veranstaltungen wie dem Azubi-Speed-Dating können wir eine Starthilfe für den beruflichen Weg der jungen Menschen nach dem Schulabschluss leisten“, fasste Michael Herget zusammen. Zusätzlich soll so der Fachkräftemangel im Märkischen Kreis verringert werden.

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Wer mit Bewerbungsmappe und Steckbrief am Tisch der Betriebe Platz nahm, konnte sich im besten Fall in 15 Minuten eine Ausbildungsstelle sichern. Weiterhin: „Im Gespräch wurden mir auch Berufe vorgestellt, für die ich mich vorher nicht interessiert habe. Das war sehr gut“, sagte Schülerin Lea aus Meinerzhagen und ergänzte: „Durch die Beratung kann ich mir jetzt neben dem sozialen Bereich auch einen kaufmännischen Beruf vorstellen“. Großen Zuspruch fand auch die Möglichkeit, sich direkt für ein Praktikum bei den Unternehmen anzumelden.

Zusätzlich war ein Bewerbungsmappen-Check vor den Gesprächen möglich. Tipps und Tricks gab es von den Experten der Agentur für Arbeit, der Handwerkskammer Südwestfalen und der Südwestfälischen Industrie- und Handwerkskammer zu Hagen.

Teilgenommen am Azubi-Speed-Dating haben insgesamt mehr als 170 Schülerinnen und Schüler. Für Michael Herget ein gelungenes Veranstaltungsformat: „Das Vernetzen von jungen Menschen und Betrieben hat funktioniert. Zugleich war und bleibt es ein hilfreiches Rundum-Sorglos-Paket für Ausbildungssuchende, das wir als Märkischer Kreis gerne unterstützen.“

Mehr Infos zum Übergang „Schule-Beruf“ gibt es beim Job-Navi MK unter www.t1p.de/s1evr. Hier finden sich ebenso Infos zur Karriere und How To´s auf dem Weg zu Ausbildung oder Studium, möglichen Wegen nach der Schule, zum Bildungssystem, zu Beruflicher Orientierung und Tipps für Eltern. Ein Angebot der Kommunalen Koordinierungsstelle „KAoA“ des Märkischen Kreises.

Hintergrund: Das Azubi-Speed-Dating fand am Freitag, 20. Mai, bei der Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis in Iserlohn sowie am Montag, 23. Mai, in Lüdenscheid im Berufskollegs des Märkischen Kreises statt. Veranstalter waren neben der Kommunalen Koordinierungsstelle KAoA des Märkischen Kreises auch die Agentur für Arbeit, der Arbeitgeberverband Lüdenscheid, die Gesellschaft zur Wirtschafts- und Strukturförderung im Märkischen Kreis, die Handwerkskammer Südwestfalen, die Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis, der Märkische Arbeitgeberverband sowie die SIHK zu Hagen.

 

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