Am 5. März begannen die Impfungen an der Sportklinik Hellersen. Die Ärztliche Direktorin, Dr. Petra Scheffer (rechts), nahm unter anderem die Impfungen vor. Foto: Schulz

Lüdenscheid. Nach Akutkrankenhäusern und Pflegeheimen sind nun auch weitere medizinische Einrichtungen an der Reihe der Impfungen. Seit 5. März wird somit auch die Belegschaft der Sportklinik Hellersen gegen das Coronavirus geimpft.

„Wir sind sehr froh darüber. Das bedeutet mehr Schutz für unsere Mitarbeiter, die im täglichen Kontakt mit unseren Patienten sind, und demnach über unsere ohnehin schon hohen Hygienestandards und Schutzvorkehrungen hinaus auch noch mehr Sicherheit für unsere Patienten“, sagt Klinikvorstand Dirk Burghaus.

Die ersten Impfungen begannen am Freitag 5. März. Sie wurden am Samstag fortgesetzt. Verwendet wird der Impfstoff Astra Zeneca. „Astra Zeneca schützt vor schweren Verläufen, Beatmungen und Todesfällen. Natürlich verringert es auch insgesamt die Ansteckungsgefahr“, sagt Dr. Petra Scheffer, Ärztliche Direktorin der Sportklinik Hellersen und Chefärztin für Plastische-, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie/Handchirurgie. Für sie ist klar: „Ich als Ärztliche Direktorin lasse mich impfen, denn nur gemeinsam können wir die Pandemie bekämpfen.“

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Der Klinikvorstand ist froh darüber, dass es in der Sportklinik Hellersen bisher keinen größeren Corona-Ausbruch gab, wie es in anderen Häusern der Fall war. „Sicherlich ist dies auch darin begründet, dass wir eine orthopädische Fachklinik sind und keine Corona-Patienten behandeln. Unsere hohen Sicherheitsstandards haben ihr Übriges getan, um unsere Patienten und Mitarbeiter zu schützen und die Impfung wird den Schutz nun noch einmal erhöhen. Ich freue mich, dass die Impfbereitschaft unter unseren Mitarbeitern sehr hoch ist“, sagt Dirk Burghaus. Denn auch wenn es sich nicht in allen Fällen, die in der Sportklinik behandelt werden, um Notfälle handelt, sondern auch um viele selektive Operationen, sind dies Operationen, die irgendwann auch durchgeführt werden müssen, nicht zuletzt um die Schmerzen der Patienten zu lindern und Schlimmeres zu vermeiden

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