Die freiwilligen Helferinnen füllen das Frauencafé mit Leben. Eine der Organisatorinnen von städtischer Seite ist Frederike Panknin (2.v.r.).) Quelle: Stadt Plettenberg

Plettenberg. „Zusammen macht alles mehr Spaß.“ So könnte man das wöchentliche Frauencafé in der Alten Feuerwache im Wieden in Plettenberg auf den Punkt bringen.

Jeden Freitag, zwischen 10 und 12 Uhr, organisieren die Freiwilligenzentrale der Diakonie und Mitarbeiterinnen der Stadt Plettenberg mit vielen Helferinnen diese Möglichkeit des Austauschs. Der darf gern bunt, quirlig, vielfältig und einfach voller Freude sein. Alle Frauen treffen sich einfach so und dann entwickelt sich alles ganz von selbst. Es braucht keine Themen, Vorträge oder sonstiges Programm, nein, es soll einfach Spaß machen!

Ganz ohne Verpflichtungen kennenlernen, quatschen, aber wenn nötig auch mal dringende Fragen klären, mit denen Frauen im Alltag, in der Lebensrealität konfrontiert werden. Mit den Fragen sind ja zumeist auch Situationen verbunden, die es zu bewältigen gilt. Dabei ist das Schöne, dass alle anwesenden Frauen aus all ihren Erlebnissen und Erfahrungen schöpfen können. Alle Altersgruppen, oft mehr als ein Dutzend Nationalitäten, gute Laune und jede Menge Hilfsbereitschaft sind vorhanden. Da ist es nicht selten der Fall, dass sich neue Freundschaften entwickeln und vertiefen.

Anzeige

Aber wie kam es zum Frauencafé? Die Idee kam den Frauen hinter dem Café auf Zuruf von Heike Schäfer (Leiterin der Freiwilligenzentrale des Diakonischen Werks des evangelischen Kirchenkreises Lüdenscheid-Plettenberg), die gerne ein Angebot gezielt für Frauen schaffen wollte, die in der Vier-Täler-Stadt leben. Alter und Herkunft sollte dabei keine Rolle spielen. Es ging zunächst darum, einen geschützten Ort des Zusammenkommens zu schaffen und auf niedrigschwelliger Ebene eine Möglichkeit für gute Gespräche zu schaffen – ohne Männer. Daraus ist ein regelrechter Selbstläufer geworden: Die Ehrenamtlichen und auch Besucher:innen engagieren sich selbst und schon bald standen und stehen diverse Nationen hinter dem Tresen oder bringen einen Kuchen mit zu „ihrem“ Frauencafé.

Die Stadt Plettenberg freut sich über so viel Engagement und möchte die an der Organisation beteiligten Frauen im Hintergrund auch mal in den Vordergrund rücken. Seitens der Freiwilligenzentrale des Diakonischen Werks sind das Heike Schaefer, Verena Knabe, Martina Sühwold und Gudula Mueller-Töwe. Bei der Stadt Plettenberg setzen sich Frederike Panknin, Mareike Masuch, Theodora Lindner und Tatjana Isaak für das Frauencafé ein.

Also: Lust auf einen Kaffee mit Muffin? Lust auf Leben? Lust auf Gespräche mit anderen Frauen aus aller Welt? Dann kommen Sie vorbei, im Jugendzentrum Alte Feuerwache, Im Wieden 2, immer freitags von 10 bis 12 Uhr.