Fünf Jahre stationäres Hospiz Hagen: Ein Team aus Fördervereinsmitgliedern und Mitarbeitenden laden Angehörige, Interessierte und Unterstützer ein, am 19. März Jubiläum in der Rheinstraße zu feiern. Auf dem Bild (v.l.n.r.): Birgit Meißner, Brigitte Kramps, Jenny Krutwig, Merle Schüpphaus, Dr. med. Gerhard Koch, Ralph Hilsmann, Angelika Thor und Tobias Engbert. Foto: Diakonie Mark-Ruhr

Hagen. Mit einem offiziellen Festakt feiert das Hospiz Hagen am 19. März ab 15 Uhr sein fünfjähriges Bestehen. Neben geplanten Führungen durch die Einrichtung, haben Förderverein und Mitarbeitende ein attraktives Rahmenprogramm mit Grußworten, musikalischer Unterhaltung und Verpflegung der Gäste auf die Beine gestellt. Noch bis zum 10. März können sich Angehörige, Interessierte und Unterstützer des Fördervereins für die Feierstunde in der Rheinstraße 3 anmelden.

„Wir sind glücklich, als Institution in Hagen angekommen zu sein und erfahren große Dankbarkeit, dass wir uns vor über zwölf Jahren entschieden haben, ein Angebot für sterbende und schwerstkranke Menschen in Hagen auf den Weg zu bringen“, stellt Brigitte Kramps, stellvertretende Vorsitzende im Förderverein für ein stationäres Hospiz in Hagen, im Vorfeld der Feierlichkeiten stolz fest.

Sie freut sich auf einen Nachmittag mit vielen Besucherinnen und Besuchern und erinnert in diesem Zusammenhang an das unermüdliche Engagement zahlreicher Unterstützer der Stunde Null. Wie zum Beispiel den FördervereinEhrenvorsitzenden Dr. Dieter Jaenckner, derdie Projektidee mit vielen weiteren Mitstreiterinnen und Mitstreitern bis zum heutigen Tag mit hohem persönlichem und engagiertem Einsatz begleitet und in die Zukunft trägt: „Auch dafür möchten wir am 19. März ‚Danke‘ sagen.“

Grußworte von Dr. Ute Queckenstedt (Fachärztin für Innere Medizin und Palliativmedizin), Brigitte Passoth (Vorstand Hospiz Klaus Korte Stiftung), Pfarrer Martin Wehn (Geschäftsführer Stationäres Hospiz Hagen) sowie Dr. Gerhard Koch (1. Vorsitzender Förderverein für das stationäre Hospiz) werden am Jubiläumstag Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Einrichtung fokussieren. Mit dabei ist auch die Lüdenscheider Band „HonigMut“, die den Menschen der Einrichtung eng verbunden ist und den
Nachmittag für die Besucherinnen und Besucher musikalisch begleitet.

Führungen durch die Einrichtung sowie ein gemütliches Beisammensein mit Grillbuffet sollen den Festtag feierlich ausklingen lassen.

Um den Tag im Sinne aller planen zu können, bitten die Organisatoren bis zum 10. März um eine verbindliche, telefonische Anmeldung zur Teilnahme unter Tel. 02331 5983 700.

Zum Hintergrund: In Zusammenarbeit mit der Hospiz Klaus Korte Stiftung und mit Unterstützung des Fördervereins gibt es seit Februar 2018 das stationäre Hospiz Hagen in der Rheinstraße. Das Hospiz Hagen ermöglicht ein friedliches und begleitetes Abschiednehmen vom Leben. Es ist ein Ort, an dem Menschen in würdevoller Umgebung und in Begleitung ihrer Zugehörigen die letzten Lebenstage verbringen können.

Die Betreuung der Gäste erfolgt durch qualifizierte Fachkräfte mit Unterstützung ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die ärztliche Versorgung übernehmen Hausärztinnen und Hausärzte, die bei Bedarf speziell ausgebildete Palliativmediziner hinzuziehen können. So sind die Behandlung von Schmerzen und körperlichen Beschwerden, wie auch die dringend erforderliche psychische und seelsorgliche Betreuung, gewährleistet.

Betreiber des Hospizes Hagen ist die Stationäres Hospiz Hagen gem. GmbH, deren Gesellschafter die Diakonie MarkRuhr, das Pflegeunternehmen Wohlbehagen und der Förderverein für ein stationäres Hospiz in Hagen sind. Kooperationspartner ist zudem der Caritasverband Hagen.