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Sängerin Melinda Fuhrmann, Gitarrist Nando Andreas und Cajon-Spieler Patrick Honzig bedankten sich mit akustischer Rock- und Popmusik bei den Einsatzkräften der Feuer- und Rettungswache Lüdenscheid. Foto: Sven Prillwitz

Lüdenscheid. (PSL) Die Singer/Songwriter-Formation „Honigmut“ hat am Donnerstagnachmittag, 14. Mai, ein Akustik-Konzert auf dem Hof der Feuer- und Rettungswache am Dukatenweg gespielt. Mit dem Auftritt bedankten sich die Musiker bei den Rettungskräften für deren Arbeit.

Der Titel des ersten Songs, „Immer weiter“, sei aktuell besonders passend: Alle Menschen müssten in der Corona-Pandemie durchhalten und weitermachen – ganz besonders auch Feuerwehr und Rettungskräfte, sagte Frontfrau Melinda Fuhrmann zur Begrüßung. Sie bildet mit Gitarrist und Sänger Nando Andreas das Duo „Honigmut“, das bei diesem Auftritt von Patrick Honzig an der Cajon rhythmisch unterstützt wurde.

Eine gute halbe Stunde dauerte der Auftritt unter strahlend blauem Himmel. Neben eigenen Liedern spielten die drei Musiker auch Coversongs wie „Ein Kompliment“ (Sportfreunde Stiller) und „Bilder von dir“ (Laith Al-Deen). „Wir möchten den Leuten, die für unsere Sicherheit da sind, etwas Gutes tun“, hatte Melinda Fuhrmann vor dem Konzert erklärt, mit dem „Honigmut“ die Reihe der Freiluft-Auftritte in Lüdenscheid während der Corona-Pandemie fortsetzte.

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„Das ist eine besondere Wertschätzung unserer Arbeit. Wir sind wirklich gerührt und freuen uns sehr darüber“, sagte Martin Walter, Chef der Feuer- und Rettungswache. Die Rettungskräfte verfolgten das Konzert auf dem Hof stehend und sitzend, teilweise auch von den Fenstern im Innern des Gebäudekomplexes – und applaudierten zwischen den einzelnen Songs ebenso begeistert wie lautstark.

Der laute Beifall war für Melinda Fuhrmann ein besonders wichtiges Zeichen, denn: „Wir können ja wegen der Masken eure Gesichter nicht sehen“, sagte die „Honigmut“-Sängerin und grinste. Das Konzert und die Reaktion darauf waren ein Zeichen, dass sich Kultur und das Corona-Virus noch aufeinander einstellen müssen – und dass das gelingen kann.

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