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Homer Simpson und Cartman wachen jetzt über den Schulhof in Gevelndorf. © Yves Thomé
Lüdenscheid. Was haben Homer Simpson und Cartman gemeinsam? Sie wachen jetzt über den Schulhof der Mosaik-Schule in Gevelndorf.
Der Lüdenscheider Graffiti-Künstler Yves Thomé ist mal wieder für das vom Land NRW finanzierten Kunstprojekts „Kultur und Schule“ unterwegs und bringt in diesem Schuljahr den Schülern der Mosaik-Schule den richtigen Umgang mit der Sprühdose bei.

Ein Tag in der Woche

In den vergangenen fünf Monaten durften acht Schüler zwischen 13 und 17 Jahren jeweils einmal in der Woche an dem Kurs teilnehmen und erlernten, wie man als angehender Nachwuchskünstler richtig mit einer Sprühdose hantiert und was man zu beachten hat.
Bevor es allerdings an die Wände ging, wurde erst über den geschichtlichen Ursprung gesprochen und auch Thomés Biografie fand reges Interesse. Um schöne bunte und klassische Graffiti-Bilder zu malen, bedarf es auch ein Grundwissen über den Aufbau von Buchstaben, sodass im nächsten Unterrichtsteil Typografie auf dem Stundenplan stand. Dabei Schüler zeichneten die Schüler ihren Namen im Graffitistyle.

Start mit Technikübungen

Danach wurde es dann endlich Zeit selbst zu sprühen. Nach kleineren Technikübungen malten die acht ihre eigenen Namen an die Wände. “Man glaubt Graffiti wäre einfach und man muss nur auf die Sprühdose drücken, aber das ist es gar nicht. Um einen sauberen Strich hin zu bekommen muss sich konzentrieren und mit ganz viel Gefühl drücken”, erklärt Daniel und dreht sich wieder seinem Bild zu.
Nach Jahreszeiten orientierten Bildmotiven, wie Weihnachten und Halloween, durften zum Abschluss freie Arbeiten gemalt werden. Einzeln oder im Team haben die Schüler sich Gedanken und Entwürfe gemacht. Und so entstanden die Abschlussbilder.

Im Berufswunsch bestärkt

“Ich zeichne schon lange und gerne und deshalb wollte ich unbedingt bei dem Kurs mitmachen”, erzählt die 17jährige Zuza und steht sichtlich stolz vor ihrem eigenen und ohne Hilfe von Yves Thomé gesprühten Werk. „Und das war so toll, dass mich das in meinem Wunsch, später was in kreativer Richtung beruflich zu machen, nur bestärkt hat”,  führt Zuza weiter aus.
Und Homer und Cartman schauen Wohlwollend zu.

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