Foto: Wilfried Pohnke/pixabay.com

Hagen. Mit einer 7-Tage-Inzidenz von 151,6 sind die Infektionszahlen in Hagen weiterhin hoch, eine neue Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen liegt noch nicht vor. Daher hat der Krisenstab der Stadt Hagen – losgelöst von den noch ausstehenden Entscheidungen des Landes – in seiner jüngsten Sitzung entschieden, zunächst die Allgemeinverfügung und damit alle aktuell für Hagen geltenden Regeln ab Montag, 12. April, zu verlängern. Das teilt die Stadt Hagen mit.

Der Betrieb in Hagener Schulen und Kitas soll – wie vor den Osterferien – eingeschränkt bleiben. Die Maßnahmen wurden zur Herstellung des Einvernehmens bereits an das Land übermittelt.

Grundschulen und Primarstufen an Förderschulen

Die vor den Osterferien gültigen Vorgaben für die Ausgestaltung des Wechsels aus Präsenz- und Distanzunterricht werden zunächst fortgesetzt.

Distanzunterricht an weiterführenden Schulen

Diejenigen Schülerinnen und Schüler, die sich nicht in einer Abschlussklasse befinden, werden auf Distanz unterrichtet. Dringend erforderliche Prüfungen und Klausuren dürfen durchgeführt werden. Für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 und 6 wird auf Antrag der Eltern weiterhin eine pädagogische Betreuung ermöglicht. Auf Initiative der Schulleitung kann Schülerinnen und Schülern aller Klassen, die zu Hause aus unterschiedlichen Gründen nicht erfolgreich am Distanzunterricht teilnehmen können, weiterhin angeboten werden, ihre Aufgaben unter Aufsicht in den Räumen der Schule zu bearbeiten.

Präsenzunterricht für Abschlussklassen

Allen Schülerinnen und Schülern, die vor Prüfungen stehen und die einen erfolgreichen Abschluss ihrer bisherigen Schullaufbahn anstreben, wird Präsenzunterricht ermöglicht.
Förderschulen und Schulen des Gemeinsamen Lernens
Schülerinnen und Schüler, auch in höheren Altersstufen, die nicht ohne Betreuung zu Hause am Distanzunterricht teilnehmen können, haben im Rahmen der personellen Möglichkeiten der Schulen einen Anspruch auf eine Betreuung in der Schule.

Eingeschränkter Pandemiebetrieb in Kitas

Die Hagener Kitas verbleiben weiterhin im eingeschränkten Pandemiebetrieb. Es gilt der dringende Appell, dass Eltern ihre Kinder, im Sinne der Kontaktvermeidung möglichst selbst betreuen. Die Kindertageseinrichtungen bleiben jedoch grundsätzlich geöffnet. Ob Eltern das Angebot in Anspruch nehmen, entscheiden sie eigenverantwortlich. Der Betreuungsumfang für jedes Kind bleibt weiterhin um 10 Wochenstunden eingeschränkt.

Die aktuelle Allgemeinverfügung, alle Maßnahmen und Regeln, die in Hagen gelten, sowie weitere Infos rund um die Coronapandemie finden Interessierte auf www.hagen.de/corona.

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