NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst soll am 5. Dezember nach Lüedenscheid kommen. Foto: Land NRW/Ralph Sondermann digicam copyright: Ralph Sondermann, P o s t f a c h 3221, 40748 L a n g e n f e l d, http://www.ralphsondermann.com M 0172/2074420 Keine Persoenlichkeitsrechte von Abgebildeten vorhanden. Nutzung nur journalistisch und gegen U r h e b e r nennung und B e l e g e x e m p l a r. Es gelten meine AGB. Abrechnung nach Honorarempfehlung der MFM. No rights of p r i v a c y of the s h o w n p e r s o n s and o b j e c t s available. Using only j o u r n a l i s t i c and for copyright note and a u t h o r 's copy. My personal g e n e r a l conditions of b u s i n e s s and d e l i v e r y are valid. search: Deutschland

Lüdenscheid. „Die Menschen in der ganzen Region haben lange darauf gewartet. Aber besser spät als nie, besser auf Druck der Bürgerinnen und Bürger als gar nicht zu kommen“, kommentiert der heimische Landtagsabgeordnete Gordan Dudas die aktuellen Meldungen, dass Ministerpräsident Hendrik Wüst nun endlich Lüdenscheid besuchen wird.

Wenn Wüst wie berichtet am 5. Dezember kommt sind dann ein Jahr und drei Tage seit der Sperrung der Talbrücke Rahmede vergangen. „Seit einem Jahr ertragen die Menschen diese extreme Verkehrsbelastung, müssen mit Lärm, Staub und Abgasen genauso leben wie dem Verkehrschaos, teils rabiaten Lkw- und Autofahrern und stehen im Stau. Auch Wirtschaft und Gewerbetreibende können davon ein Lied singen. Nachdem nun am Mittwoch, 30. November, der Verkehrsausschuss des Landtags in Lüdenscheid tagt, kann sich wenige Tage später auch der NRW-Ministerpräsident ein Bild der Situation machen. Er kommt passend zum Jubiläum der katastrophalen Brückensperrung.“

Mit dem Besuch ist die Hoffnung verknüpft, dass es endlich Verbesserungen gibt: „Die Erwartungshaltung der Menschen ist groß. Ich kann dem Ministerpräsidenten nur raten, dass er das Durchfahrtsverbot für den überregionalen Schwerlastverkehr mit im Gepäck hat. Das wäre endlich ein Zeichen, dass man uns als Region nicht völlig vergessen hat“, hofft Dudas auf endlich positive Nachrichten aus Düsseldorf.

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„Zuletzt hatten mich zahlreiche Anwohner kontaktiert, weil sie auf den Besuch so gehofft haben. Sie hatten Briefe geschrieben und mich um Unterstützung gebeten, weshalb ich ebenfalls den Ministerpräsidenten nochmals um einen Besuch gebeten habe. Dass er nun nach dem zunehmenden Druck der Bürgerinnen und Bürger kommt ist daher gut“, findet Dudas.

Es sei zwar absolut unüblich und das allererste Mal, dass bei einem öffentlichen Wahlkreisbesuch eines Ministerpräsidenten weder der Bürgermeister, noch die Kommunalpolitik, die Bürgerinnen und Bürger, die zuständigen Abgeordneten und die heimische Presse vorab informiert und eingeladen werden. „Aber egal, ich freue mich, dass jetzt der Hauptverantwortliche endlich nach Lüdenscheid kommt und sich den Fragen der Bürgerinnen und Bürger stellt“, so Dudas abschließend.