Stepan Gubatij bringt Hilfe nach Butscha . Foto: Stepan Gubatij

Kierspe. Der Verein Kinder von Tschnobyl hat einen Hilfstransport in die Ukraine geschickt hatten. Jetzt berichtet der Verein, dass dieser angekommen ist und große Freude ausgelöst hat. Der Transport ging zum Partner Pastor Stepan Gubatij nach Bila Zerkwa, einer Stadt von der Größe Hagens etwa 100 Kilometer südlich von Kiew.

Stepan Gubatij informierte sofort den zweiten Partner des Vereins in Wyschgorod, einer Kreisstadt von der Größe Meinerzhagens etwa 25 Kilometer nördlich von Kiew. In diesem Kreis waren die Russen bereits bis zur Stadtgrenze von Wyschgorod vorgedrungen gewesen, bevor sie sich wieder zurückziehen mussten. Die Partner Bereginja in Wyschgorod holte sich mit einem kleinen Transporter die Hälfte unserer Lieferung in Bila Zerkwa ab, um sie in Wyschgorod zu verteilen.

Später schickte Pastor Gubatij aus Bila Zerkwa ein Foto, das ihn mit einem Teil unserer Hilfsgüter in Butscha zeigt zusammen mit weiteren Hilfsgütern, die in Bila Zerkwa gesammelt worden waren. Er war die gut 100 Kilometer nach Butscha gefahren, um dieser Stadt, die so Schreckliches erleben musste, zumindest etwas Hilfe zu bringen. Das zeigt, wie die Menschen in der Ukraine zusammenstehen und sich gegenseitig unterstützen.

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