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Die Plattform VoteWatchEurope und die Agentur BCW Brussels weisen den Europaabgeordneten und Arzt Dr. Peter Liese als einflussreichsten Gesundheitspolitiker im Europäischen Parlament aus. Foto: Europabüro Liese

Die Plattform VoteWatchEurope und die Agentur BCW Brussels haben sich mit dem Thema Gesundheitspolitik im Europäischen Parlament beschäftigt und ein Ranking der einflussreichsten Politikerinnen und Politiker aufgestellt. Die Erhebung – der Link führt zu einer englischsprachigen Veröffentlichung – weist den südwestfälischen EVP-Abgeordneten Dr. Peter Liese (CDU) als einflussreichsten Europaparlamentarier in der Gesundheitspolitik aus. Als einflussreichste Fraktion in der Gesundheitspolitik des Europaparlamentes machte die Erhebung die sozialdemokratische S&D Fraktion aus, der aus Südwestfalen die sauerländische Abgeordnete Birgit Sippel (SPD) angehört.

Das Mescheder Europabüro von Dr. Peter Liese (CDU) äußert sich in einer Pressemitteilung ausführlich zum Ergebnis der Erhebung. Hier die Mitteilung im Wortlaut.

Peter Liese: Danke an alle in der Region, die mir Hilfe und Anregungen geben

Der südwestfälische CDU-Europaabgeordnete Dr. Peter Liese ist nach einer aktuellen Erhebung der einflussreichste Gesundheitspolitiker im Europäischen Parlament (https://www.votewatch.eu/blog/top-influential-meps-on-eus-health-policy/). Die Auswertung erfolgte durch die Plattform VoteWatchEurope und die Agentur BCW Brussels. Peter Liese ist Arzt und hat nach seinem Studium zunächst in der Kinderklinik Paderborn und dann in einer Gemeinschaftspraxis in der Gemeinde Bestwig gearbeitet. Außerdem hat er nach seinem Studium eine Zeit in dem Entwicklungsland Guatemala verbracht. „Ich freue mich sehr über die Auszeichnung und ich glaube es ist auch eine Auszeichnung für die vielen Ärzte, Pflegekräfte und Patienten, von denen ich in den letzten Jahren und Jahrzehnten eine Menge lernen konnte.“ Als Beispiel nannte Liese neben seinen Kollegen in Paderborn und Bestwig Professor Jaap Verweij, Gründungsdekan der Lebenswissenschaftlichen Fakultät der Uni Siegen und Bernhard Jochheim und Holger Steinke von der Leukämie und Lymphon Selbsthilfegruppe Ruhr-Lippe e.V. Das Ranking im Bereich Gesundheit war das erste, was die Autoren in den verschiedenen Ressorts veröffentlicht haben.



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„Dies zeigt die deutlich stärkere Bedeutung des Themas in der europäischen Politik. Die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass wir hier viel besser zusammenarbeiten müssen.“ Liese war Anfang März / April zurück in seine alte Praxis gegangen, um sich für den Fall vorzubereiten, dass die Situation in Deutschland ähnlich schlimm würde wie in Norditalien oder Madrid. „Zum Glück haben wir gemeinsam geschafft, solche Zustände zu vermeiden und ich konnte schnell wieder vom Teilzeitarzt zum Vollzeitabgeordneten werden. Ich habe allerdings auch am eigenen Leib erfahren, was es bedeutet, wenn medizinisches Personal in so einer schwierigen Situation keine Masken hat. Wir müssen dringend unabhängiger von Indien und China werden, und zwar nicht nur bei Materialien wie Masken, sondern auch bei Arzneimitteln“, so Liese. Weitere Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Bekämpfung von Krebs durch bessere europäische Zusammenarbeit, zum Beispiel in der Forschung, und die Verbesserung der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum. Er setzt sich zum Beispiel für die Medizinerausbildung an der Universität Siegen und die Einbeziehung des St. Vinzenz-Krankenhauses in Paderborn in die medizinische Fakultät Bielefeld ein. „Es ist wichtig, dass wir die Medizin immer weiter voranbringen, aber entscheidend ist auch, dass die Menschen bei uns im ländlichen Raum davon profitieren, und nicht nur die Menschen in den Großstädten“, so Liese abschließend.

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