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Plettenberg. Das öffentlich-rechtliche Medienunternehmen Westdeutscher Rundfunk (WDR) ist als Mitglied der ARD für die Menschen in Nordrhein-Westfalen der ‚Programm-Macher‘. Um zu erfahren, was sich hinter den Kulissen eines Studios verbirgt, hatte sich der Heimatkreis Plettenberg für einen Besuch mit Führung durch die Produktionsstätten im WDR-Studio Siegen angemeldet.

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Trotz tags zuvor stattgefundenen heftigen Unwettern startete der Abellio-Zug pünktlich mit 20 Heimatkreisfreunden Richtung Siegen. Nach Passkontrolle und erfolgter Unterschrift aller Teilnehmer wurde die Gruppe in einem Konferenzsaal im WDR-Gebäude gegenüber des Bahnhofs freundlich empfangen.

In diesem Gebäude befindet sich seit 2007 der WDR Siegen durch die Umstellung auf digitale Technik mit einem der modernsten Studios Europas; im April 2007 ging man auf Sendung. Durch die technische Vernetzung rücken Fernsehen, Radio und Internet eng zusammen.

Der WDR begann in Siegen 1968 mit einem Hörfunkbüro. Die Reporter waren zwischen Siegen und Soest, zwischen Lüdenscheid und Winterberg unterwegs. 1996 erfolgte dann zusätzlich ein Ausbau zum Fernsehstudio und damit kam eine Fernsehredaktion nach Siegen. Im vergangenen Jahr konnte das 50-jährige Bestehen in einem der modernsten WDR-Studios gefeiert werden.

Durch die aus Siegen ausgestrahlten Sendungen „Südwestfalen heute“ bzw. die „Lokalzeit Südwestfalen“ informieren sich immer mehr Menschen im Land. Heute arbeiten im Studio Siegen 40 feste und 60 freie Mitarbeiter. Neben dem Studio Siegen unterhält der WDR ein Büro in Arnsberg. Zum Sendegebiet gehören die fünf Kreise Siegen-Wittgenstein, Olpe, Märkischer Kreis, Hochsauerlandkreis und Soest.

Die interessierten Heimatkreismitglieder erhielten bei ihrem Rundgang einen direkten Einblick in die Produktionen; sie erfuhren, welche Spezialistinnen und Spezialisten an einer Sendung mitmachen, wie ein Studio funktioniert und wie Programm gemacht wird. Fragen der Besucher wurden von den Studio-Mitarbeitern ausführlich beantwortet und nach einer kleinen Stärkung traten die Teilnehmer mit etlichen neuen Eindrücken den Heimweg an. 
eB

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