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HeimatKicker
Günter Schmidt, Urlike Tütemann, Ursula Delhougne und André Lubba präsentierten am Dienstag im Filmpalast die Plakate zur Premier von "HeimatKicker". Foto: Wolfgang Teipel

Lüdenscheid. Ein Torwart, der keine Bälle hält, ein Stürmer, der das Tor nicht trifft und Verteidiger, die lieber Selfies schießen als den Gegner zu attackieren: Das sind die HeimatKicker. Sie sind ein wilder Haufen. Aber – so viel sei verraten – sie wachsen als ordentliche Fußballmannschaft zusammen. „HeimatKicker“ ist ein Film den Lüdenscheider Jugendliche in den Sommerferien gedreht haben. Er ist am Freitag, 16. Oktober, ab 16 Uhr im Filmpalast an der Werdohler Straße zu sehen.

Der rund 30-minütige Streifen vereint eine bunte Mischung aus Sport, Krimi, Mut und Leidenschaft. In der ersten Woche der Herbstferien wird er geschnitten und kommt dann taufrisch ins Kino.

Geld aus dem Topf “Kultur macht stark”

Der Film ist das Ergebnis eines Projekts, das die beiden Museumsmitarbeiterinnen Ulrike Tütemann und Ursula Delhougne angeschoben haben. Geld dafür gab’s aus dem Topf „Bildung macht stark – Bündnisse für Bildung“, aus dem das Bundesministerium für Bildung und Forschung über Vereine und Verbände Projekte von und mit Jugendlichen fördert. In diesem Fall war die Türkische Gemeinde Deutschland beteiligt.

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Kooperationspartner vor Ort waren die Museen der Stadt Lüdenscheid, der Verein „Wir hier“ und der Fußballklub Rot-Weiß Lüdenscheid. Gedreht wurde unter anderem in den Museen und im Nattenbergstadion.

Professionelle Unterstützung

Professionelle Unterstützung für die zehn beteiligten Jugendlichen steuerten der Lüdenscheider Theaterpädagoge Murat Isboga und der Lüdenscheider Filmemacher Ingo Starink von media4web bei. Bei der Gestaltung des Kinoplakats war der Lüdenscheider Grafiker Davies Pahl mit von der Partie.

Die Idee, den Film auf einer großen Kinoleinwand zu zeigen entstand bei der Führung der Gruppe durch den Filmpalast mit Kinobetreiber André Lubba. Und so kann „HeimatKicker“ seine Premiere am 16. Oktober seine Premiere auf der großen Kinoleinwand feiern. André Lubba hat den Spielplan so gestaltet, dass „HeimatKicker“ jetzt reinpasst. Er hofft, dass er das Filmmaterial rechtzeitig vor der Premiere erhält. „Dann kann ich unsere Anlage optimal abstimmen“, sagt er.

„Der Film wird garantiert auch für viele Lacher sorgen“, sagt Ulrike Tütemann von den Museen der Stadt Lüdenscheid. Im Abspann sei ein Making of zu sehen, in dem Szenen zu sehen seien, die es nicht in den Film geschafft haben.

Förderung für zwei Jahre gesichert

Der Eintritt zur Vorstellung ist frei. Spenden sind willkommen. Sie gehen an den Filmpalast, der wie viele Kinos unter den Einschränkungen während der Corona-Pandemie zu leiden hat.

Im kommenden Jahr und auch 2022 kann das Projekt erneut aufgelegt werden. Die Förderung sei bereits gesichert, kündigte Ulrike Tütemann an. Dann sollen allerdings andere Vereine beteiligt werden.

www.bmbf.de/de/kultur-macht-stark-buendnisse-fuer-bildung-958.html

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