buergermeister
Der Plettenberger Bürgermeister Ulrich Schulte (rechts) und seine Stellvertreter Martina Reinhold und Adrian Viteritti

Plettenberg. Mit ihrem Haushaltsplan für das Jahr 2016 schlittert die Stadt Plettenberg nur um rund 40.000 Euro an der Haushaltssicherung vorbei. Mit dem geplanten Jahresfehlbetrag von 6,115 Millionen Euro bleibt das Zahlenwerk um den genannten Betrag unter der 5-Prozent-Grenze, deren Überschreiten Fremdbestimmung durch die Aufsichtsbehörde, den Märkischen Kreis, bedeuten würde. Dies zu verhindern sei das oberste Ziel gewesen, betonten die Redner der Ratsfraktionen SPD, CDU, UWG und FDP in der Ratssitzung am Dienstag. Bärbel Keiderling (Bündnis ’90/Die Grünen) und Diethard Küppers verweigerten dagegen ihre Zustimmung zum Haushalt 2016.

Es bleibt beim Bikepark

Einstimmig sprach sich der Rat gegen den Bau eines oder mehrerer Gebäude auf dem ehemaligen Freibadgelände im Grünetal aus. Die Verwaltung hatte dies als eine Option zur Unterbringung weiterer Flüchtlinge in Betracht gezogen. Im Anschluss an die Nutzung als Flüchtlingsunterkunft hätte, wie im gültigen Bebauungsplan vorgesehen, ein Seniorenzentrum daraus werden können. Davon halten die Politiker aber nichts, zumal vor einigen Jahren bereits einige potenzielle Investoren den Standort für ein Seniorenzentrum als ungeeignet angesehen hatten. Damit können der RSC Plettenberg und seine Sponsoren weiter am Bikepark planen und bauen. Ratsherr und RSC-Vorstandsmitglied Dietmar Rottmann berichtete, dass in den ersten Wochen des Jahres schon einige tausend Kubikmeter Erde auf das Gelände gebracht wurden. „Nach den Osterferien hoffe ich, dort mit den Kids trainieren zu können.“

Boden für LWL-Klinik bereitet

An der Bahnhofstraße möchte die Mehrheit des Rates in naher Zukunft die ambulante psychiatrische Tagesklinik des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) sehen. Daher wird die HBB Gewerbebau Projektgesellschaft, die auch das P-Center auf dem ehemaligen Mylaeusgelände baut, von der Erhaltungsverpflichtung für die Häuser Nr. 109 und 107 aus dem im Juli 2015 geschlossenen Städtebaulichen Vertrag befreit. Die Gebäude können also abgerissen und ein Neubau für die LWL-Klinik erstellt werden. Gegen diesen Beschluss gab es zwei Gegenstimmen der FDP. Bärbel Keiderling enthielt sich der Stimme.

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Weitere Berichte folgen.

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