Die Bewerbungen für den EIVER-Preis können aus vielen Bereichen kommen - auch aus dem Sport. Foto: pixabay.com

Lüdenscheid. Halbzeit heißt es gerade in der Bewerbungsphase des EIVER-Preises der Volksbank in Südwestfalen eG – dem Preis für Ehrenamt, Ideen, Verantwortung und Engagement in der Region. Seit 15. Januar können sich Vereine und Institutionen mit einem laufenden Projekt oder einem, das sich noch in Planung befindet, bewerben. Es winken Preisgelder in Höhe von insgesamt 30.000 Euro verteilt auf sechs Platzierungen. Bewerbungen sind noch bis zum 15. Mai möglich.

Geld für sechs Projekte

Vier Monate haben Vereine und Institutionen Zeit, sich für den diesjährigen Preis für Ehrenamt, Ideen, Verantwortung und Engagement in der Region (EIVER) zu bewerben. Zwei Monate sind bisher vergangen und es kann ein erstes Zwischenfazit gezogen werden. „2017 haben wir den EIVER-Preis erstmals vergeben. Die Resonanz ist schon jetzt ähnlich groß wie vor zwei Jahren“, weiß Karl-Michael Dommes, Vorstandssprecher der Volksbank in Südwestfalen. Eine beachtliche Leistung, wenn man bedenke, dass die Bewerbung eine gewisse Zeit in Anspruch nehme und gut vorbereitet sein wolle. Man habe sich in diesem Jahr aber auch ganz genau überlegt, wie man EIVER noch attraktiver machen könne. „2017 haben wir drei Projekte unterstützt. 2019 ist die Zahl auf sechs aufgestockt worden“, so der Vorstandssprecher.



Auch bei den Preisgeldern habe die Volksbank aufgestockt und das Preisgeld von zuvor 17.500 auf nunmehr 30.000 Euro deutlich erhöht. „Häufig fehlt es in den Vereinen und Institutionen gar nicht so sehr an guten Ideen. In vielen Fällen ist es die Finanzierung, die Bauchschmerzen macht. Genau hier springt EIVER ein“, erklärt Dommes.

Bewerbungsbogen im Internet

Der Appell, sich bei EIVER zu bewerben richte sich daher auch ganz besonders an Vereine und Institutionen, solche Projektideen einzureichen, die bisher noch in den Schubladen liegen aber dennoch umsetzungswürdig seien. „Ehrenamtliches Engagement gilt es einfach zu unterstützen. Wir als Volksbank, die sich die genossenschaftliche Verantwortung auf die Fahnen geschrieben hat, sind daher froh, diesen Einsatz mit einem solchen Preis würdigen zu können. Daher ermutige ich alle, sich Zeit zu nehmen und eine EIVER-Bewerbung einzureichen.“

Ein Bewerbungsbogen kann auf der Webseite der Volksbank unter www.vbinswf.de/
eiver heruntergeladen werden. Die vollständige Bewerbung ist anschließend mit einem Konzept und einer Projektbeschreibung per Mail an EIVER@vbinswf.de einzureichen.

Folgende Dinge gelte es zu beachten: Eine grundsätzliche Voraussetzung für die Bewerbung ist, dass der Verein oder die Institution den satzungsgemäßen Sitz im Geschäftsgebiet der Volksbank in Südwestfalen hat, als gemeinnützig anerkannt ist und über einen aktuellen Freistellungsbescheid des Finanzamts verfügt. Dabei ist es nicht erforderlich, dass der Verein bereits Kunde der Volksbank ist.

Preisverleihung am 4. Juni

In der Zeit zwischen dem 20. und 24. Mai wird eine Jury, bestehend aus Vertretern der Politik, Medien und der Volksbank, sechs Gewinner ermitteln. Im Rahmen der Vertreterversammlung findet dann am Dienstag, 4. Juni, die Preisverleihung in Meinerzhagen statt. Hierzu werden die Vertreter der nominierten Teilnehmer eingeladen.

Die Jury setzt sich zusammen aus:
Uwe Hell (Vorsitzender des Aufsichtsrats der Volksbank in Südwestfalen),
Karl-Michael Dommes (Volksbank Vorstandssprecher),
Thomas Gemke (Landrat Märkischer Kreis),
Andreas Müller (Landrat Kreis Siegen Wittgenstein),
Martin Krigar (Chefredakteur Lüdenscheider Nachrichten),
Johannes Rothmaler (Geschäftsführer Siegener Zeitung),
Hubertus Winterberg (Geschäftsführer Südwestfalen Agentur)
sowie Helmar Roder, Carsten Hoffmann, Christa Dickel und Jan Bondke (Vorsitzende und Stellvertreter der Regionalbeiräte aus MK).
Im Siegerland werden gerade noch weitere regionale Mitglieder der Volksbank benannt.

EIVER will Projekte von Vereinen und gemeinnützigen Institutionen, die in einer der nachfolgenden Kategorien sind, würdigen:
· Perspektive bieten: Engagement in den Bereichen Integration, Bildung, Qualifikation, Wissenstransfer, Ehrenamtsförderung, Leistungsmotivation und Sport
· Zukunft gestalten: Engagement in den Bereichen Klima-, Natur- und Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Denkmal- und Brauchtumspflege, Wissenschaft und Forschung, Gesundheit und Prävention, Feuer-, Katastrophen- und Zivilschutz
· Zusammenhalt fördern: Engagement in den Bereichen Jugend- und Altenhilfe,
Demografie, Alter und Hospiz, Pflege, Sorgende Gemeinschaften
· Hände reichen: Engagement in den Bereichen Inklusion, Kultur, Völkerverständigung und Friedensarbeit
· Menschlichkeit zeigen: Engagement in den Bereichen Demokratie, Menschenrechte, Partizipation, Gleichstellung, Engagementförderung und Beteiligungskultur

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