Hagen plant 2035 und alle können mitmachen. Die Online-Umfrage läuft bis zum 15. Mai. Foto: plan-lokal

Hagen. Mitmachen ausdrücklich erwünscht. Hagens Zukunft geht jeden in dieser Stadt an – und um dies deutlich zu machen, wird der sperrige Begriff Stadtentwicklungskonzept (ISEK) durch den neuen Titel „HAGENplant 2035“ ergänzt. Durch den Titel wird deutlich, dass sich alle bei den im Rahmen des Konzeptes vorgesehenen Veranstaltungen und Prozessen aktiv beteiligen können, um die Zukunft ihrer Stadt vorzuzeichnen. Der erste Schritt, mit dem dies geschieht, sind die so genannten Fachforen.

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Insgesamt sind fünf Foren im ersten Halbjahr 2018 vorgesehen. Das Fachforum „Bildung, Soziales, Sport und Kultur“ findet am Mittwoch, 7. März, und das Fachforum „Freizeit, Freiraum und Umwelt“ am Donnerstag, 8. März, statt. Am Mittwoch, 14. März, schließt sich das Fachforum „Verkehr und Mobilität“ an.

Das fünfte Fachforum „Wohnen und Städtebau“ wird zeitlich etwas nach hinten geschoben, da der ISEK-Prozess eng mit dem Aufstellungsprozess des Handlungskonzeptes Wohnen verwoben ist und besonders
mit den dort entwickelten wohnungspolitischen Ziele in Einklang stehen muss.

Im zweiten Halbjahr dieses Jahres ist vorgesehen, dass die Teilnehmer der ersten Runde sich noch einmal im Rahmen eines integrierten, gemeinsamen Forums zusammenfinden.

Fünf Fachforen im ersten Halbjahr

In der ersten Runde der Fachforen sollen gemeinsam mit den geladenen Fachexperten Ideen entwickelt und eine umfassende Diskussion über strategische Ziele der Hagener Stadtentwicklung geführt werden. Die Entwurfsfassung der strategischen Ziele basiert
ausschließlich auf gutachterlichen Annahmen der beauftragten Planungsbüros plan-lokal, grünplan und Stadtverkehr und soll durch die Fachforen um die Fachperspektive ergänzt und durch diese weiterentwickelt werden. Der Entwurf ist offen für Kritik und weitere Impulse und wird kontinuierlich fortgeschrieben.

Alle Entwicklungen im Internet

Im nächsten Beteiligungsschritt soll auch durch die Beteiligung der breiten Öffentlichkeit eine Weiterqualifizierung der Entwurfsfassung erfolgen. Auf der Internetseite www.plan-portal.de/hagen werden alle neuen Entwicklungen veröffentlicht. Die Veranstaltungstermine für das erste Halbjahr 2018 sind hier angegeben. Der interessierte Leser kann bereits einen Blick in den Entwurf der Bestandsanalyse, also der gesamtstädtischen Situation in den einzelnen Themenfeldern werfen. Sie bildet den ersten textlichen Bestandteil des ISEK. Diese wird durch die Analyse der fünf Hagener Bezirke, in Form von Stadtbezirksprofilen, ergänzt. Sie untersuchen die Situation vor Ort und nehmen sowohl die individuellen Stärken, wie auch Schwächen auf.

“Wie wollen wir leben und arbeiten?”

Auf Basis dieser Status-Quo-Erhebung wurden erste gutachterliche strategische Ziele für die zukünftige Entwicklung der Stadt abgeleitet. Diese gilt es nun zu diskutieren. Alle Bürgerinnen und Bürger sollten sich daher schon einmal den Termin des HagenForums am 17. April vormerken. Das Forum wird zwischen 18 und 21 Uhr im Ratssaal des Rathauses an der Volme stattfinden und Antworten auf die Frage „Wie wollen wir zukünftig in Hagen leben und arbeiten?“ suchen. Ziel ist es, an diesem Tag und im weiteren Prozess ein gemeinsames Bild der Zukunft zu entwickeln. Ein Bild, das den wünschenswerten Zustand Hagens für die kommenden 15 bis 20 Jahre zeigt.
Parallel zum HagenForum beginnt eine Onlinebeteiligung. Im Juni geht es dann in die Stadtbezirke, um mit denBürgerinnen und Bürgern vor Ort ins Gespräch zu kommen. Für diese öffentlichen Veranstaltungen werden noch separate Einladungen erfolgen.

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