Die "Gute Stube" lud zum Stubenfest ein. Gefeiert wurde u.a. die Vereinsgründung. Fotos: Iris Kannenberg

Lüdenscheid. Viele große und kleine Lüdenscheider fühlten sich durch die Einladung der “Guten Stube” am 29. September zu ihrem “Stubenfest” angelockt und stürmten die Räumlichkeiten an der Werdohler Straße pünktlich um 15.00 Uhr. Denn da war Eröffnung. Die Vereinsgründung im Mai, die Neugestaltung der Räumlichkeiten und viele neue Konzeptideen, zu denen auch ein abwechslungsreiches Eventprogramm gehört, ließen gemeinsam nur einen logischen Schluss zu: Das musste gefeiert werden.

Eine neue Küche

Küchenchef Sönne Siebenschuh ganz in seinem Element.

Die Neugestaltung der Räume wurde bereits teilweise umgesetzt. Der Gute Stube-Verein freut sich über eine klassische Küchenzeile.



Auf der schräg gegenüberliegenden Seite der neuen Küche wurden die bestehenden offenen Regale durch verschließbaren Schrankraum ersetzt. Zudem erweitern zwei Schränke auf Rollen die Arbeitsfläche der Küche, die so den Raum teilen oder auch als Buffet dienen. Die Küche bietet nun noch mehr Möglichkeiten, auf lockere, praktische Art und Weise Kontakte in der “Stube” zu knüpfen und Freundschaften aufzubauen. Geplant sind Kochaktionen frei dem Motto: „Die besten Partys finden in der Küche statt“.

Laut und quicklebendig

Zauberer Ephraim bezauberte die Kinder.

Und das wollte dann auch bewiesen werden. Nach der Begrüßung durch den Vereinsvorstand Damaris Seidel, Sönne und Uta Siebenschuh sowie Christian und Ranjana Gras wurde es laut und quicklebendig in der Stube. Crepes und Kaffee, Saft und Kuchen machten die Runde, die Kleinen hatten ihren Spaß an Zauberer Ephraim, während die Großen einfach mal eine Runde ganz relaxt miteinander reden konnten.

Auch das anschließende Kasperletheater fand seine Fans, ebenso wie das gemeinsame Burgerbrutzeln mit “Küchenchef” Sönne Siebenschuh und seinen fleißigen Helfern.

Talente

Die Band LASSE. Sie sorgte für mächtig Stimmung.

Ab 20.30 Uhr ging es dann weiter mit der Coverband “Lasse”. Diese Band wurde extra für den Abend gegründet und bestand aus  Simon Gritzka (Gitarre), Lennart Rybica (Schlagzeug), Michael Gropp (Piano/Sync) und den beiden Sängern René Gwinner und Carlota Raul. Es war für die anwesenden Gäste nur schwer zu glauben, dass diese Band noch nie zusammen ein Konzert gespielt hat. Denn: Die war einfach richtig gut und Sänger René erwies sich, trotz Erkältung, als echte Dortmunder Stimmungskanone.

Fast drei Stunden lang rockte die Band die Stube. Abwechslungsreiche Songs, dabei auch einige Eigenkompositionen, sorgten für Stimmung und dafür, dass bald der ganze Laden wackelte. Wer hätte gedacht, dass die Crew der “Guten Stuben” plus die versammelten Gäste vier gemeinsame Talente für sich entdeckten, die wirklich alle beherrschten: Tanzen, tanzen, tanzen und dabei sehr laut mitsingen.

Ein gelungener Einstieg

Gemütlich war´s. Und ziemlich lebendig.

Ein gelungener Einstieg in einen neuen Zeitabschnitt in der “Guten Stube” an der Werdohler Straße.

Die versteht sich als Begegnungszentrum und Wohnzimmer für alle, die Freude haben an einer gemütlichen Atmosphäre, guten Gesprächen, Essen, Chillen, Musik machen und an Freundschaften, die nicht vorbei sind, sobald man wieder zur Tür hinausspaziert. Die “Stube” ist ein besonderer Ort, der entdeckt werden will.

Lichtraum

Einfach mal vorbeikommen.

Auch deshalb nimmt die Location “außer Konkurrenz” und ziemlich spontan an den Lüdenscheider Lichtrouten2018 teil.

Mit Hilfe der beiden Licht- und Soundtechniker Nicolas Leitgeb und Felix Dohrmann entwarf das Kreativ-Team der Stube einen ansprechenden “Lichtraum”, der Neugierige dazu animieren soll, einfach einmal einen Blick mehr durch die großen Fensterscheiben ins Innere der ehemaligen Buchhandlung Stier zu werfen.

Von 19.30 Uhr bis 24.00 Uhr heißt es darum nun eine Woche lang: “In der Stube brennt noch Licht”. Es lohnt sich, einfach mal hineinzuschauen, denn jeder einzelne Besucher ist wirklich und herzlich willkommen.

 

 

 

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