Einer der Höhepunkte des Martinusmarktes war der gemeinsame Laternenumzug mit selbstgebastelten Laternen. Fotos: Iris Kannenberg
Die Fans von Kuchen und Co. kamen voll auf ihre Kosten.

Lüdenscheid. Zum Martinusmarkt lud die Evangelische Kirchengemeinde Oberrahemde am vergangenen Wochenende zu sich auf das farbenfroh geschmückte Kirchengelände ein.

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Stimmungsvolles Ambiente

Die vielen Besucher erwartete ein stimmungsvolles Ambiente mit Wurfbuden, Zuckerwatte, Crepes, kulinarischen Köstlichkeiten und einer Tombola mit ansprechenden Gewinnen. Bürgermeister Dzewas eröffnete gemeinsam mit Pastorin Monika Deitenbeck-Goseberg den Markt am Samstag mit einigen Grußworten und einem gemeinsamen Gebet an und für die versammelten Gäste.

Buntes Programm

Bürgermeister Dieter Dzewas und Pastorin Moika Deitenbeck-Goseberg eröffneten den Martinusmarkt mit Grußwort und Gebet.

Der Martinusmarkt in der Oberrahmede fand das erste Mal statt und war eine gelungene Mischung aus St. Martin, Erinnerung an den Kirchenreformator Martin Luther und Einstimmung auf die kommende Weihnachtszeit.

Ein buntes Programm aus Musik des Bergstadt-Gymnasiums (Chor und Bläserorchester), sowie einem Theaterstück, in dem es um Katherina von Bora ging (der Frau von Martin Luther) rundeten den Tag ab. Ebenso wie der Laternenumzug der Kleinsten, der über Stock und Stein einmal durch den Wald ging und für Stimmung unter Eltern und Kindern sorgte. Denn man hatte im Vorfeld bereits die Möglichkeit, sich im Kirchenhaus unter Anleitung eine eigene Laterne zu basteln. Da war der Fantasie keine Grenzen gesetzt und die Kleinsten hatten ebenso wie ihre Eltern allen Grund ihre Laternenresultate stolz der Presse und den Gästen zu präsentieren.

Spannendes Auspacken

Was ist wohl in den Päckchen? Nicht nur eine spannende Frage für die Allerkleinsten.

Viele Gemeindemitglieder haben im Vorfeld hart gearbeitet, um diesen Markt zu einem Erfolg zu machen. Sie verkauften selbstgemachte Marmeladen, Plätzchen, Liköre und Kuchen im Akkord und packten zudem rund zweihundert Geschenke ein, die man für nur einen Euro erstehen konnte.

Sehr spannend, da niemand vorher wusste, was genau er auspacken würde. Die Männer dürften sich dann über die Zollstöcke ebenso gefreut haben, wie die Frauen über Modeschmuck und Brillenetuis. Alles Spenden von befreundeten Firmen aus der Umgebung, deren Erlös nun dem Förderverein der Kirche zugute kommt.

Engagierte Jugendliche

Die Jugendlichen wuppten Getränke, Zuckerwatte und Crepes. Und bauetn den Markt auf und wieder ab.

Ebenfalls nicht zu vergessen: Die Jugendlichen der Gemeinde. Sie bauten unter der Leitung des Jugendreferenten Daniel Scharf nicht nur die Hütten auf, kümmerten sich um Getränke, Zuckerwatte und Crepes, sondern waren auch überall da zu finden, wo Not am Mann war.

Die ganze Truppe übernachtete dann auch noch im Kirchenhaus und baute gemeinsam – trotz einer fast schlaflosen Nacht – am nächsten Tag den Martinusmarkt wieder ab. Eine große Leistung von sehr jungen Menschen, die sich auch das ganze restliche Jahr hinüber zuverlässig um vieles in der Gemeinde kümmern.

Gelungenes Experiment

Der Martinusmarkt war als Experiment gedacht, um in der Weihnachtszeit nicht mit den vielen Weihnachtsmärkten in der Umgebung zu kollidieren. Eine gute Idee, die großen Anklang fand. Und gerne auch im nächsten Jahr weitergeführt werden sollte.

 

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