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Auch Bogenschießen stand auf dem Programm. Foto: Veranstalter

Kierspe. Die Stimmung ist gut beim Eintreffen der zehn Ferienspielkids aus Kierspe im VCP-Heim am Lohagen in Wiblingwerde. Für den 7. Juli war das Haus nur für Kiersper Kinder reserviert. Einen ganzen Tag lang konnten sie an verschiedenen Workshops und Aktionsspielen teilnehmen.

Eigentlich wäre dort nun die Ferienfreizeit zur Suchprävention. Doch Corona hat auch das verhindert. Das Camp ist eine Kooperation mit dem Märkischen Kreis und der Drobs (Drogenberatungsstelle MK).

So wurden nun einzelne Module dieses Konzepts herausgegriffen und die Idee eines „Natur- und Actiontag“ war geboren. „Mit unseren Workshops und erlebnispädagogischen Spieleinheiten wollen wir die Kinder stark machen. Sie sollen sich darüber klar werde, wie Süchte entstehen und welche alternativen Möglichkeiten ihnen zur Verfügung stehen“, erzählt Evelin Schöffer von der Jugendförderung des Märkischen Kreises. Gemeinsam mit der Suchtpräventionsfachkraft der Drobs, leitet und organisiert sie sonst das Camp.

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Für den „Natur- und Actiontag 2020“ haben sich im Rahmen der Ferienspiele Kierspe, zwei Mädels und acht Jungs im Alter zwischen 12 und 15 Jahren angemeldet. Begleitet wurden die Ferienspielkinder von Arndt Spielmann aus dem Jugendzentrum Halver und Susanne Sattler vom Jugendzentrum Kierspe.

In den Workshops dreht sich alles um die Gefahren und Auswirkungen von Süchten, sei es Shisha, Zigaretten, Alkohol, Canabis oder das persönliche Konsumverhalten. Auch die Handynutzung steht auf dem Prüfstand. Die Kinder entwickelten selber alternative Strategien und Problemlösungen, um einem Suchtverhalten zu entgehen

Im Angebot waren auch Bogenschießen, Baumklettern und weitere Aktivitäten in der Natur.

In der Mittagspause wurde Pizza aus einer ansässigen Pizzeria angeliefert und natürlich standen ausreichend Getränkeflaschen und Obst für jeden Geschmack zur Verfügung.

 

 

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