TEILEN
Der Speer flog in Leichlingen auf etwas über 38 Meter. Hier ein Archivfoto von Dirk Maximowitzvon der EM in Aarhus Mitte Juli.

Halver. (lghs) Mit überwiegend guten Leistungen und Platzierungen kehrten die drei Teilnehmer der LG Halver-Schalksmühle von den NRW-Winterwurfmeisterschaften der Senioren zurück. Die Wettbewerbe fanden am Samstag im Sportzentrum Balker Aue in Leichlingen statt. Ausgeschrieben waren die Disziplinen Speerwurf, Diskuswurf und Hammerwurf als Meisterschaftsdisziplinen sowie das Kugelstoßen und der Gewichtwurf als Rahmenwettbewerb. Auch der Werferfünfkampf als Addition aller Disziplinen war kein Meisterschaftswettbewerb.

Temperaturen deutlich unter zehn Grad

In seinem wahrscheinlich letzten Wettkampf in der Altersklasse M60 erzielte Klaus-Peter Niehaus im Speerwurf mit 23,83 Meter trotz der späten Jahreszeit und der kühlen Temperaturen von deutlich unter zehn Grad noch eine Jahresbestleistung. Als Neunter verpasste er den Endkampf nur um 24 Zentimeter. Auch mit der 5-kg-Kugel blieb er mit 7,75 Meter im Bereich seiner Jahresbestleistung, was im Platz acht einbrachte. Mit dem Diskuswurf war Niehaus nicht zufrieden, hier blieb er knapp unter der 20-Meter-Marke und belegte Platz zehn gegen die zum Teil fünf Jahre jüngere Konkurrenz. Im kommenden Jahr rückt der LG-Mehrkämpfer in die Altersklasse M65 auf.

Frank Kalthaus startet mit Bestleistung

Frank Kalthaus (M55) ging zum ersten Mal bei regionalen Meisterschaften an den Start. Er startete mit neuer Bestleistung von 27,11 Meter mit dem 1,5-kg-Diskus und Platz fünf in den Tag. Im anschließenden Speerwurf übertraf er mit dem 700-g-Speer mit 31,20 Meter erstmals die 30-Meter-Marke, was mit Platz vier belohnt wurde. Im abschließenden Kugelstoßwettbewerb gelang als Dritter sogar der Sprung auf das Siegertreppchen. Mit der Weite von 10,54 Meter war der Schalksmühler allerdings nicht ganz zufrieden.



Anzeige | Eigene Anzeige schalten



Maximowitz verbessert Bestleistung

LG-Sportwart Dirk Maximowitz (M50) gelangen in Leichlingen sogar zwei Siege – allerdings bei in den Rahmenwettbewerben. Im Gewichtwurf war er der einzige Teilnehmer seiner Altersklasse, verbesserte seine persönliche Bestleistung trotzdem um zwei Zentimeter auf 12,14 Meter. Damit stand er bereits als Sieger des Werferfünfkampfes fest. Mit 2616 Punkten blieb er allerdings knapp 200 Punkte hinter seiner Leistung von den Deutschen Wurfmehrkampf-Meisterschaften im August zurück – für den Saisonzeitpunkt und die äußeren Umstände durchaus im Rahmen.

In den weiteren Disziplinen musste sich Maximowitz dann auch mit unterschiedlichen Gegnern auseinander setzen. Sowohl im Speerwurf (38,44 Meter), Kugelstoßen (10,60 Meter) und Hammerwurf (24,49 Meter) reichte es zu Platz zwei, weil immer ein Spezialist besser war als der LG-Mehrkämpfer. Im Diskuswurf musste sich Maximowitz mit 32,02 Meter und Platz fünf begnügen. Aufgrund einer Verletzung im linken Sprunggelenk ist der Halveraner derzeit gezwungen, mit möglichst wenig Trainingswürfen seine Technik umzustellen, worunter selbstverständlich die Weite leidet.

Wir brauchen Dich, um die Zukunft von TACH! zu sichern. Bitte mach mit! Unterstütze uns auf Steady

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here