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Bürgermeister Dieter Dzewas übergab den symbolischen Schlüssel an Schulleiterin Christine Kortwittenborg und Bernd Ritschel. Ritschel war vom 1. August 2018 bis 31. Juli 2019 Schulleiter. Er war für einige Wochenstunden abgeordnet und hatte die Schule bei der Einrichtungsplanung unterstützt. Foto: Wolfgang Teipel

Lüdenscheid. Die neue Grundschule Wefelshohl ist jetzt auch offiziell eröffnet. „Das ist ein eher seltenes Ereignis“, bekannte Bürgermeister Dieter Dzewas am Freitag (4. Oktober) in seinem Grußwort zum Start der neuen Bildungsstätte an der Gustavstraße. „In den vergangenen 15 Jahren haben wir uns eher damit befasst, Standorte zu schließen.“

Seit Beginn des Schuljahres 2019/20 besuchen 166 Mädchen und Jungen die neue Grundschule. Winfried Becker von der Schulaufsicht des Märkischen Kreises bezeichnete sie am Freitag als „die wohl modernste Bildungsstätte Lüdenscheids“. Für Dr. Jörg Hopfe, Leiter der Abteilung Öffentliche Kunden für Westfalen-Lippe der NRW.Bank, ist sie „ein einzigartiges Projekt“. So viel Lob spornte Bürgermeister Dieter Dzewas an. „Es gibt in Lüdenscheid noch viele Zukunftsprojekte, bei denen uns die NRW.Bank unterstützen könnte“, klopfte der Rathaus-Chef schon mal bei Dr. Jörg Höpfe an.

Beim Umbau der ehemaligen Hauptschule Wefelshohl hat sich die NRW. Bank nicht lumpen lassen. Sie hat die Gesamtkosten von über fünf Millionen Euro für Bau und Einrichtung aus Mitteln des Programms „Gute Schule 2020“ finanziert.



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Neues Mobiliar, viel Tageslicht, sanfte Farben und großzügige Raumaufteilung plus kleinere Rückzugsräume sollen den Kindern die Freude am Schulbesuch zusätzlich vermitteln. Stolz ist die Schule auch auf die 13 sogenannten Whiteboards, riesige computergesteuerte Bildschirme. Sie kosteten rund 10.000 Euro pro Stück und stehen für modernen Unterricht im digitalen Zeitalter. Eines der Herzstücke der neuen Grundschule Wefelshohl ist die Mensa mit einer großen Küche. Hier betreuen Kräfte des Offenen Ganztagsbetriebs (OGS) ihre Schützlinge. OGS-Trägergesellschaft im Wefelshohl ist das Evangelische Johanneswerk.

Die Mädchen und Jungen der neuen Schule waren auf das Fest bestens vorbereitet. Der Schulchor schmetterte unter anderem ein Loblied auf die Schule und stimmte den Song zum Lüdenscheider Stadtjubiläum an. Die Klasse 2b baute eine Menschenpyramide. Dazu kamen Beiträge der Musik-AG sowie der Tanz-AG. Anschließend feierten Kinder, Lehrerinnen und Lehrer sowie zahlreiche Besucher ein buntes Schulfest.

Die Notwendigkeit für den Bau einer neuen Grundschule hatte sich aus den steigenden Geburtenraten und dem damit wachsenden Schulraumbedarf für die Stadtteile Wefelshohl, Kalve, Brüninghausen und Wettringhoff ergeben. Die Wahl fiel auf den Standort an der Gustavstraße, weil die Unterbringung einer zweizügigen Grundschule mit offenen Ganztagsbetrieb im Schulgebäude Kalve aus Platzgründen nicht möglich war.

 

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