Ein gutes Dutzend interessierter Bürgerinnen und Bürger hatte an der Gründungsversammlung des Ortsverbands Plettenberg von Bündnis 90/Die Grünen im Feburar teilgenommen. Foto: Bernhard Schlütter

Plettenberg. In einer Online-Sitzung am Freitag (17. April) beschäftigte sich der Vorstand des Kreisverbands von Bündnis 90/Die Grünen u.a. mit der Situation im jüngst neu gegründeten Ortsverband Plettenberg.

Dort ist Dirk Kieslich als Sprecher nach wenigen Wochen im Amt aus persönlichen Gründen zurückgetreten. Somit besteht der Vorstand des Ortsverbandes derzeit noch aus dem Kassierer Jan Wölkerling und dem Beisitzer Marco Störmann.

In einer Pressemitteilung skizzieren Sprecherin und Sprecher des Grünen-Kreisverbandes, Dr. Rita Rüth und John Haberle, das weitere Vorgehen in Plettenberg:

„Unter dem Eindruck der Corona-Pandemie haben wir uns in den letzten Wochen vor allem damit auseinandergesetzt, den politischen Betrieb aufrechtzuerhalten und die Vorbereitungen zu den Kommunalwahlen im September so weit möglich zu stemmen. Der überraschende Rücktritt von Dirk Kieslich hat uns in dieser Situation also ziemlich unvorbereitet getroffen“, sagt Dr. Rita Rüth.

„Nach der gut besuchten Gründungsversammlung im Februar und der Wahl von Dirk Kieslich zum Sprecher waren wir sehr guter Dinge, dass die Plettenberger Grünen vor der Kommunalwahl durchstarten können. Weil das Potenzial auch weiterhin vorhanden ist und wir davon überzeugt sind, dass in der Plettenberger Politik eine starke Grüne Stimme gebraucht wird, sollte der Rücktritt den Ortsverband nicht aus der Bahn werfen. Sobald es die Situation zulässt, ist eine Nachbesetzung der noch fehlenden Vorstandsposten sowieso geplant“, meint John Haberle.

Zur Neu- und Nachbesetzung der vakanten Vorstandsposten des Plettenberger Ortsverbandes werde der Grünen-Kreisverband Märkischer Kreis nach Absprache mit dem Plettenberger Ortsvorstand einladen, sobald es die Situation zulasse.

1 KOMMENTAR

  1. John Haberle irrt hier, wenn er meint, die Wahl der Plettenberger Grünen sei Angelegenheit des Kreisvorstandes. Da die Wahl am 11.2. fehlerhaft war, muss die Wahl sowieso noch einmal durchgeführt werden. Da Haberle meine erneute Beitrittserklärung verschlampt und 15 Tage hat liegen lassen, ich jedoch noch am Tag der Wahl bereits wieder Mitglied war, ist die Wahl des Vorstandes nicht rechtskräftig. Was durch die Nicht Übergabe der Mitgliedsdateien an Sprecher und Kassierer in Plettenberg noch einmal bestätigt wurde. Auf eine derart nachlässige Verfahrensweise kann der Ortsverband in Plettenberg verzichten. Wir haben uns vor 20 Jahren auch ohne Hilfe des Kreisverbandes neugegründet, und zwar rechtskräftig. Es gibt Vorschriften in der Politik, die im Grundgesetz gründen. Diese sind unbedingt einzuhalten! Das muss John Haberle offensichtlich erst noch lernen. Er hat hier durch unprofessionelles Vorgehen und auch unwürdiges Verhalten am Wahltage mehr Schaden angerichtet, als dem Ortsverband in irgendeiner Weise zu nützen. Die fehlerhafte Vorgehensweise von Haberle zeigt sich u.a. auch darin, dass auf der Homepage des Kreisverbandes eine Grüne mit 1. Wohnsitz aus Schleswig-Holstein auf Platz 5 antritt. Ausgerechnet gegen die profilierte Kreis- und Kommunalpolitikerin sowie langjährige Kreisfraktionsgeschäftsführerin Elke Olbrich-Tripp. Ein Witz, denkt man an die Verdienste von Olbrich-Tripp, die weit über die eigenen Parteigrenzen hinaus anerkannt ist. Mit grünen Grüßen, B. Keiderling, Grünen Stadträtin in Plettenberg

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