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Der Fuhrpark der ENERVIE Gruppe besteht zum Teil aus umweltfreundlichen Elektro- oder Hybridfahrzeugen. Die restlichen Fahrzeuge werden durch einen finanziellen Ausgleich „klimaneutral“ gestellt. Foto: ENERVIE

Hagen. Bei den Lösungen für eine zukunftsfähige Mobilität steht oftmals das Fahren mit Strom im Fokus. Dies gilt auch für die ENERVIE Gruppe: 14 von 150 Einsatz- und Poolfahrzeugen werden bereits umweltfreundlich – beispielsweise mit Elektro- oder Hybridmotor – angetrieben. Jährlich sollen bis zu zehn weitere E-Mobile hinzukommen. Um auch für den restlichen Fuhrpark eine klimafreundliche Lösung zu finden, leistet die Unternehmensgruppe seit einem Jahr einen finanziellen Ausgleich von CO2-Emissionen mit dem Anbieter Aral. Damit ist der ENERVIE Fuhrpark zu 100 Prozent klimaneutral unterwegs.

Rund zwei Millionen Kilometer zurückgelegt

2019 legten alle Fahrzeuge im Unternehmensverbund rund zwei Millionen Kilometer zurück – bei einem Gesamtverbrauch von etwa 370.000 Liter Kraftstoff. Gut die Hälfte verbrauchte dabei ENERVIE Vernetzt für die Einsatzfahrzeuge im flächendeckenden Netzservice.

Eine 100prozentige-Umstellung auf CO2-freie Antriebe ist zum jetzigen Zeitpunkt für die Unternehmensgruppe nicht direkt möglich. Daher setzt ENERVIE auf einen rechnerischen CO2-Ausgleich der Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren. Dieser wird zum einen erzielt durch den Einsatz sparsamerer Modelle und einer damit verbundenen Senkung der Emissionen. Zudem wird der CO2-Verbrauch der Fahrzeuge ‚neutral’ gestellt.

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Grundlage für die Berechnung des erforderlichen CO2-Ausgleichs sind so genannte Emissionsfaktoren, die für Europa gelten und jährlich überprüft werden. Sie betragen aktuell bei Dieselkraftstoff 3,165 kg CO2 pro Liter, bei Ottokraftstoff 2,656 kg CO2 pro Liter und bei Gas (LPG/CNG) 1,699 kg CO2 pro Liter.

„Klimaneutral“ mit rund einem Prozent Mehrkosten

Und hier setzt ENERVIE die Lösung für den „grünen“ Fuhrpark an: Mit dem Wechsel zu den ARAL-Tankkarten Anfang 2019 entschied sich die ENERVIE Gruppe auch für das zugehörige CO2 -Ausgleichsprogramm „BP Target Neutral“. Die verbleibenden Emissionen werden hierbei durch Investitionen in Projekte zur CO2-Reduktion an anderen Orten der Erde ausgeglichen. Pro getanktem Liter Kraftstoff führt ARAL ohne zusätzliche Gebühren direkt die Kosten für den CO2 -Ausgleich ab – das sind aktuell:

  • 1,1 Cent/Liter Diesel
  • 0,9 Cent/Liter Benzin
  • 0,2 Cent/Liter Erdgas

Berechnungsgrundlage für diese Werte ist der Preis für eine Tonne CO2-Emissionen, die für das Produktportfolio der BP Target Neutral ausgeglichen werden müssen. Dieser liegt aktuell bei 3,50 Euro pro Tonne.

Im Jahr 2019 hat der ENERVIE Gruppe der CO2-Ausgleich für den Kraftstoffverbrauch ihrer Fahrzeugflotte etwa 3.700 Euro gekostet. Die Umwelt freut es: Immerhin wurden (rechnerisch) rund 1.000 Tonnen des Klimagases neutral gestellt. Um diese Menge im natürlichen Kohlendioxid-Kreislauf zu neutralisieren, wäre eine Waldfläche in der Größe von etwa 58 Fußballfeldern nötig.

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