Die Sprecherinnen des Grünen-Ortsverbands Plettenberg Katharina Rittinghaus (links) und Heidrun Schmidt-Adler Foto: Bernhard Schlütter

Plettenberg. Mit dem „Nettonull-City-Konzept“ könnte Plettenberg innerhalb der kommenden 15 Jahre zur klimaneutralen Stadt entwickelt werden – und das ohne den städtischen Haushalt zu belasten. Diese Meinung vertritt der Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen und lädt für Freitag, 26. März, um 18 Uhr zu einer Online-Veranstaltung mit dem designierten Direktkandidaten der GRÜNEN im Märkischen Kreis für die Bundestagswahl, Dr. Ingo Stuckmann, ein.

Um Anmeldung für die Online-Veranstaltung am Freitag, 26. März, um 18 Uhr wird gebeten unter info@gruene-plettenberg.de.

Ingo Stuckmann
Dr. Ingo Stuckmann kandidiert für Bündnis 90/Die Grünen bei der Bundestagswahl im Wahlkreis 150/Märkischer Kreis II. Foto: privat

Thema der Online-Veranstaltung mit Vortrag und Gelegenheit zu Fragen und Diskussion ist die kommunale Energiewende bis zum Jahr 2035. Dr. Ingo Stuckmann stellt das Nettonull-City-Konzept für Plettenberg vor, also die klimaneutrale Stadt. „Die gute Nachricht ist, Klimaschutz rechnet sich,“ so Stuckmann, „und kostet die Stadt keinen Cent mehr. Das Ganze ist haushaltsneutral.“ Für die Nettonull-City würden Plettenberg 18 Millionen Euro Strukturmittel für Investitionen z. B. in die kommunalen Liegenschaften zur Verfügung stehen. Damit könnten kommunale Gebäude auf Passivhaus-Niveau modernisiert werden – plus Solaranlagen auf die Dächer – der sogenannte „Passivhaus-Plus“-Standard. Weiterhin könnte die Fahrzeugflotte auf E-Mobilität umgestellt werden und gleich vor Ort mit günstigem Solarstrom CO2-frei geladen werden.

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„Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie ist uns Grünen das Thema Schulen und Kitas besonders wichtig. Unterricht und soziales Miteinander muss ermöglicht werden. Die Bedingungen können im Rahmen von Sanierungen und der Ausstattung mit Lüftungsanlagen sehr verbessert werden. Diese Vorhaben werden sogar zusätzlich mit 20% gefördert“, so die beiden Sprecherinnen der Plettenberger GRÜNEN, Katharina Rittinghaus und Heidi Schmidt-Adler.

Die GRÜNEN-Ratsfraktion habe entsprechende Anträge zum Haushalt der Stadt eingereicht „Gerade jetzt geht es darum, neue Wege zu finden, um mit dem Virus und den damit verbundenen wirtschaftlichen Problemen fertig zu werden. Klimaschutz und Energiewende gehören dazu und es gilt, gemeinsam Lösungen für einen nachhaltigen Umgang mit der Natur zu entwickeln,“ so Fraktionsvorsitzende Carina Hennecke.

Eine Kurzinfo zur Nettonull-City gibt es auf der Homepage von Dr. Ingo Stuckmann als PDF-Download: https://ingo-stuckmann.de/wp-content/uploads/2021/02/KURZinfo_NETTONULL_City_2021.pdf.

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