Der Rettungsdienst des Märkischen Kreises hat gemeinsam mit der Kreisleitstelle und der Freiwilligen Feuerwehr Balve eine Großübung organisiert. Ein schwerer Verkehrsunfall auf der Kreisstraße 11 stellte das Übungsszenario dar. Foto: Alexander Bange / Märkischer Kreis

Balve. Der Rettungsdienst des Märkischen Kreises hat gemeinsam mit der Kreisleitstelle und der Freiwilligen Feuerwehr Balve eine Großübung organisiert. Ein schwerer Verkehrsunfall auf der Kreisstraße 11 stellte das Übungsszenario dar. Insgesamt waren etwa 50 Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz.

Viel Blaulicht am Samstag auf der Kreisstraße 11 zwischen Balve-Langenholthausen und Balve-Garbeck: Dabei handelte es sich zum Glück nicht um ein reales Schadensereignis. Der Einsatz war eine wichtige Übung für die Auszubildenden des Rettungsdienstes des Märkischen Kreises sowie für die Freiwillige Feuerwehr Balve. Rettungsdienst, Kreisleitstelle und Feuerwehr hatten die Übung, an der insgesamt etwa 50 Einsatzkräfte mitwirkten, gemeinsam organisiert.

Das Übungsszenario auf der K11 zwischen Langenholthausen und Garbeck stellte einen Verkehrsunfall zwischen zwei Pkw, einem Traktor, einem landwirtschaftlichen Anbaugerät sowie einem Radfahrer dar. Dabei wurden insgesamt sechs Personen verletzt (drei schwer, drei leicht), zwei waren eingeklemmt.

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Realitätsnahes Einsatzszenario

Ziel der Übung war es, den Auszubildenden des Rettungsdienstes MK ein realitätsnahes Einsatzszenario zu bieten. Gleichzeitig wird das Abarbeiten eines Großschadensereignisses trainiert und die Zusammenarbeit mit den örtlichen Feuerwehren geschult. Vom Rettungsdienst nahmen 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Großübung teil, darunter Auszubildende, Praxisanleiter, die ärztliche Leitung des Märkischen Kreises, ein Notarzt sowie Mitarbeiter der Kreisleitstelle. Darüber hinaus waren etwa 30 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Balve im Einsatz. Im Anschluss an die knapp dreistündige Übung folgte eine detaillierte Nachbesprechung.

Der Rettungsdienst des Märkischen Kreises legt großen Wert darauf, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit modernsten Gerätschaften auszustatten und sie regelmäßig zu schulen, damit die Bürgerinnen und Bürger im Ernstfall die bestmögliche medizinische Versorgung erhalten.