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Plettenberg. Am Samstag (28. September) fand die jährliche Großübung der Plettenberger Feuerwehr statt.

Die beiden Zugführer Markus Weller und Michael Turk, die mit der Ausarbeitung der Übung beauftragt waren, hatten sich ein Szenario ausgedacht, das aufgrund der extrem trockenen Sommer der vergangenen Jahre, die Feuerwehr vermutlich immer öfter beschäftigen könnte. Mit dem Stichwort „Rauchentwicklung“ im Waldgebiet am Hexentanzplatz, wurden gegen 14 Uhr zunächst die örtlich zuständige Löschgruppe Holthausen und der ehrenamtliche Führungsdienst, welcher aus den beiden Stadtbrandinspektoren Markus Bauckhage und Markus Hüsken bestand, alarmiert. Angenommen war auch, dass die hauptamtliche Wache und die Löschgruppe Stadtmitte in einem Paralleleinsatz gebunden war (Kuriosität: kurz nach der Alarmierung zur Übung mussten Wache und Stadtmitte tatsächlich zu einer automatischen Feuermeldung in der Vier-Täler-Schule in Holthausen ausrücken, was sich jedoch als Fehlalarm erwies).

Bei Eintreffen der ersten Kräfte am Hexenplatz stellte sich die Rauchentwicklung als ausgedehnter Waldbrand heraus, weshalb per Stadtalarm die verbleibenden Kräfte der Plettenberger Wehr nachalarmiert wurden. Nachdem die anrückenden Kräfte zunächst in definierte Bereitstellungsräume am Gerätehaus in Holthausen und in die Posensche Straße ausgerückt waren, wurden diese sukzessive entweder direkt zum Hexentanzplatz geordert, oder mussten eine Wasserversorgung aus dem Bereich Edenborn zur Brandstelle aufbauen. Am Edenborn wurde dafür auch ein 3000 Liter Wasser fassender Behälter aufgestellt, welcher per Pendelverkehr mit den Wassertanks der Lösch- und Tanklöschfahrzeuge befüllt wurde.



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Rund 700 Liter Wasser in der Minute wurden aus mehreren Löschrohren auf die fiktive Brandfläche abgegeben. Insgesamt verlegten die Einsatzkräfte 500 Meter Schlauchleitung durch den Wald.

Unterstützung erhielten die Einsatzleiter Bauckhage und Hüsken zur Koordinierung der Kräfte durch eine angeforderte Drohne des DRK Plettenberg.

Sehr zufrieden mit dem Verlauf der Übung zeigten sich Einsatz- und Übungsleitung in der abschließenden Nachbesprechung in der Feuer- und Rettungswache am Wall. Wehrleiter Bauckhage freute sich über die tatkräftige Unterstützung der Jugendfeuerwehr, welche mit in der Übung eingebunden war sowie über die Anwesenheit der Mitglieder von Alters- und Ehrenabteilung, interessierten Mitgliedern von Rat und Verwaltung und Bürgermeister Ulrich Schulte. Die Feldküche der Feuerwehr sorgte mit Speis und Trank für einen gemütlichen Ausklang aller an der Übung beteiligten Kräfte.

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