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Symbolbild: Tim Reckmann/pixelio.de

Hagen. (ots) Am Dienstag, 26. November, beteiligte sich die Polizei Hagen an einem landesweiten Fahndungs- und Kontrolleinsatz im Rahmen der Aachener Erklärung. An den integrativen Kontrollen waren insgesamt 91 Polizisten beteiligt. Unterstützung erhielt die Polizei Hagen von der Bereitschaftspolizei Dortmund. Ziel des Großeinsatzes ist die Bekämpfung der Eigentumskriminalität und der Hauptunfallursachen. Hierzu waren zivile und uniformierte Einsatzkräfte im ganzen Stadtgebiet unterwegs und führten unter anderem an Knotenpunkten Verkehrskontrollen durch.

223 Fahrzeuge kontrolliert

Insgesamt kontrollierten die Einsatzkräfte 223 Fahrzeuge und 149 Personen. Neun Haftbefehle konnten vollstreckt werden, worunter sich ein 37-Jähriger aus Hagen-Kabel befand, der eine Restfreiheitsstrafe von zwei Jahren wegen Drogenhandels und Waffenbesitzes verbüßen musste. Außerdem konnten die Polizisten einen 41-Jährigen mit einem Untersuchungshaftbefehl wegen räuberischen Diebstahls festnehmen. Ein weiterer 19-jähriger Mann musste die Beamten wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts in Deutschland in das Polizeigewahrsam begleiten.

Gezielt gegen Drogendealer am Bahnhof

Im Rahmen der Verkehrskontrollen ahndeten die Polizisten 40 Verkehrsverstöße, in zwei Fällen waren die Fahrer ohne Führerschein unterwegs. Auf der Iserlohner Straße verhinderten die Beamten die Weiterfahrt eines 61-jährigen Mannes, der unter Drogeneinfluss stand und eine Blutprobe über sich ergehen lassen musste. Am Bahnhof gingen die Einsatzkräfte unter anderem gezielt gegen Drogendealer vor. Gemeinsam mit dem Ordnungsamt deckte die Polizei zudem drei Fälle von Leistungserschleichung im Bahnhofsumfeld auf.



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Der Einsatzleiter, Kriminalrat David Clemens, zog eine positive Bilanz: “Durch solche geplanten, aber für Kriminelle schwer zu prognostizierenden Großeinsätze halten wir den Druck auf das Klientel aufrecht und vereiteln ihnen Tatgelegenheiten. Umfangreiche Personen- und Fahrzeugkontrollen an wichtigen Ein- und Ausfallstraßen sowie in den Stadtteilen sind dazu besonders geeignet.”

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