Alle verschiebbaren Operationen wurden abgesagt. Diese Regelung gilt für Dienstag und Mittwoch. Foto: pixabay.com

Lüdenscheid. Die Grippewelle stellt die Märkischen Kliniken in diesen Tagen vor große Herausforderungen. Um die Notfallversorgung am Klinikum Lüdenscheid weiterhin sicherzustellen, mussten am Dienstag alle geplanten Untersuchungen und Operationen, die verschiebbar sind, abgesagt werden. Diese Regelung gilt auch für Mittwoch, 7. März.

In einer Mitteilung bitten die Verantwortlichen der Märkischen Kliniken um Verständnis. Trotz wärmerer Temperaturen reißt die Anzahl der Patienten, die mit Infektionserkrankungen das Klinikum Lüdenscheid aufsuchen, nicht ab. Aktuell erreichen täglich fast doppelt so viele Patienten die Zentrale Notaufnahme am Klinikum Lüdenscheid wie üblich.

Pflegestationen und die Intensivstation des Klinikums Lüdenscheid seien voll belegt, erläutert die Klinikleitung. Die Situation sei auch in umliegenden Krankenhäusern des Märkischen Kreises sehr angespannt.

Um die Notfallversorgung weiterhin sicher zu stellen, haben die Verantwortlichen alle für Dienstag und Mittwoch alle geplanten Eingriffe abgesagt und auf einen Ausweichtermin verschoben. „In diesen Tagen erreichen wir unsere Kapazitätsgrenze, deshalb müssen wir uns auf die Versorgung der Notfallpatienten konzentrieren”, erklärt Dr. Thorsten Kehe, Vorsitzender der Geschäftsführung der Märkischen Kliniken und bittet um Verständnis.

Eine weitere Herausforderung sei die ebenso vermehrte Anzahl erkrankter Mitarbeiter. „Auch unsere Kolleginnen und Kollegen bleiben von der Grippewelle nicht verschont. Wir bedanken uns bei allen, die sich in diesen Tagen für unsere Patientinnen und Patienten mit großem Engagement einsetzen“, betont Dr. Kehe.

 

 

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