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Lüdenscheid/Märkischer Kreis. „Die überfüllten Busse zu den Stoßzeiten gerade im Schülerverkehr müssen schnellstmöglich der Vergangenheit angehören. Wenn schon alle einig sind, dann sollte es endlich auch bei uns sogenannte ‚Verstärkerfahrten‘ durch heimische Omnibusunternehmen geben“, fordert der heimische SPD-Landtagsabgeordnete Gordan Dudas.

Neben der aktuellen Presseberichterstattung, in der das Problem thematisiert wurde, sei er selbst von einigen Eltern, Schulleitern und auch Busunternehmern angesprochen worden, warum nicht auch im Märkischen Kreis endlich zusätzliche Busfahrten stattfinden. Denn dies finde anderswo in NRW längst statt und sorge nicht nur für leerere Busse und verbessere damit den Gesundheitsschutz in Corona-Zeiten. „Solche zusätzlichen Fahrten bieten den in dramatische Schieflage geratenen Omnibusunternehmen die Gelegenheit, zumindest etwas Geld in der Krise zu verdienen.“

Damit würden aber nicht nur Unternehmen gestützt und Arbeitsplätze erhalten, auch werde dank des Förderprogramms die Finanzierung durch das Land übernommen. „Diese Win-Win-Situation, von der ja auch die Beteiligten schon öffentlich gesprochen haben, muss endlich genutzt werden. Die MVG als zuständiges Verkehrsunternehmen wäre gut beraten, dem Beispiel in anderen Kreisen endlich zu folgen und damit den Gesundheitsschutz gerade auch in Stoßzeiten in den Mittelpunkt zu stellen. Wenn es anderswo geht, wie jüngst in der Zeitung zu lesen war, dann dürften auch bei uns im Märkischen Kreis keine unüberwindbaren rechtlichen Hürden bestehen. Ich habe dazu bereits Kontakt zur SPD-Kreistagsfraktion aufgenommen“, hofft Gordan Dudas auf eine schnelle Lösung.

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