MdL Gordan Dudas. Foto: Steffen Schulte-Lippern

Lüdenscheid/Volmetal. Es ist schon Tradition, aber aktuell notwendiger denn je: Der heimische SPD-Landtagsabgeordnete Gordan Dudas veröffentlicht seine Einkünfte aus dem Vorjahr. „Wie jedes Jahr gehe ich offensiv mit meinen Einkünften um, das ist ein zentraler Baustein bei der gebotenen Transparenz der Politik gegenüber den Menschen, die ich vertrete. Daher veröffentliche ich natürlich auch für 2020 meine Einkünfte aus meinem Landtagsmandat und meinem Ratsmandat. Hinzu kommen mit dem Ratsmandat verbundene Einkünfte aus kommunalen Verwaltungsräten“, erläutert Dudas.

„Als Volksvertreter muss es eine Selbstverständlichkeit sein, über Einkünfte zu informieren und damit Transparenz zu schaffen. Wir haben jüngst erlebt, wie einige Unionsabgeordnete auf Bundesebene das Vertrauen erschüttert haben und eben nicht Diener, sondern quasi ‚Dealer‘ des Volkes waren“, kommentiert Dudas jüngste Verfehlungen von Politikern. Derartigem Verhalten wolle er mit Offenheit entgegentreten.

Auch in diesem Jahr hat sich an den Rahmenbedingungen der Einkünfte nichts geändert: „Das Landtagsmandat übe ich weiterhin hauptberuflich aus, ich gehe keinen weiteren beruflichen Tätigkeiten nach. Brutto habe ich im vergangenen Jahr insgesamt 139.927,08 Euro erhalten. Diese Summe wird natürlich versteuert, für die Alterssicherung wurden im letzten Jahr 27.964,44 Euro an das Versorgungswerk der Mitglieder des Landtags NRW abgeführt. Zudem wurde ein Zuschuss zu den Krankenversicherungs- und Pflegeversicherungsbeiträgen in Höhe von 5.048,40 Euro gezahlt.“

Für das ehrenamtliche Ratsmandat erhielt Dudas ‚Aufwandsentschädigungen‘ und Sitzungsgelder für die ehrenamtliche Tätigkeit in Höhe von insgesamt 4.030,80 Euro. Damit ist weiterhin verbunden die Mitgliedschaft im Verwaltungsrat des Stadtentwässerungsbetriebes Lüdenscheid Herscheid – AöR, für die auch im vergangenen Jahr 400 Euro gezahlt wurden. Für die Mitgliedschaft im Verwaltungsrat der Stadtwerke Lüdenscheid erhielt Dudas wie schon in den vergangenen Jahren eine Vergütung in Höhe von 1.200 Euro.

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