Schon ab 7. Dezember könnten die ersten Reisebusse im Schülerverkehr eingesetzt werden. Foto: Joshua Choate/pxabay

Märkischer Kreis. Der Märkische Kreis will den Schulbusverkehr entzerren und so das Infektionsrisiko senken. In einem Brief an alle Kommunen hat Landrat Marco Voge den Bedarf an zusätzlichen Bussen für die Schülerbeförderung abfragen. Die ersten Antworten liegen inzwischen vor. In Lüdenscheid werden vier weitere Busse benötigt, in Halver drei, in Hemer zwei. Auch Balve und Kierspe haben Bedarf angemeldet, aber noch keine konkreten Zahlen genannt. Die Antwort aller weiteren Kommunen steht noch aus.

Erste Fahrten ab 7. Dezember

Geplant ist, dass Busreiseunternehmen aus dem Kreis bei der Schülerbeförderung einspringen. Sie könnten, das wurde bei einem Treffen beim Altenaer Busunternehmen Bösert bekanntgegeben, zurzeit insgesamt 13 Reisebusse und weitere Kleinbusse einsetzen. Die erste Busse könnten ab 7. Dezember in Halver und Hemer fahren.



SPD-Landtagsabgeordneter Gordan Dudas ist froh, dass nun Bewegung in die Frage der Verstärkerfahrten für die Schülerbeförderung gekommen ist.

Schnelle Lösung für die Stoßzeiten

Gordan Dudas: “Die Zeit drängt.” Foto: Steffen Schulte-Lippern

„Ich begrüße sehr, dass der Kreis aktiv wird und mit der MVG im Sinne der Kommunen nach einer Lösung sucht. Die Frist für die Beantragung endet Ende des Monats, daher drängt die Zeit und gemeinsames Handeln macht  Sinn. Es muss eine möglichst schnelle Lösung für die zu den Stoßzeiten überfüllten Linienbusse gefunden werden, um die Kontakte der Schülerinnen und Schüler zu reduzieren. Das dient dem Gesundheitsschutz der Jugendlichen, der Lehrkräfte, der Familien und kann zumindest einen kleinen Beitrag bei der angestrebten Reduzierung der Inzidenzzahlen leisten“, so Dudas.

Weniger Kontakte, mehr Gesundheitsschutz

Mit Spannung erwartet Dudas daher die vom Kreis in der Presse angekündigten weiteren Einzelheiten. „Ich finde es ein wichtiges Signal an alle Beteiligten, wenn hier nun entgegen ursprünglicher Anzeichen doch noch eine Lösung gefunden wird. Denn es bleibt dabei, das wäre eine Win-Win-Situation: Weniger Kontakte, mehr Gesundheitsschutz, das Geld ist da und die derzeit massiv gebeutelten Busunternehmen und deren Beschäftigten könnten auch ein wenig profitieren“, so der heimische Landtagsabgeordnete Gordan Dudas.

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