Start Lennetal Plettenberg Glückssache: Forstarbeiter entdeckt Glutnest am Böhl

Glückssache: Forstarbeiter entdeckt Glutnest am Böhl

Vier Tage nach Waldbrand erneut Feuerwehreinsatz auf Kahlschlagfläche

0

Plettenberg. (ots) Vier Tage nach dem Waldbrand am Böhl musste die Feuerwehr am heutigen Mittwochnachmittag (3. Juli) gegen 16 Uhr erneut zur Brandfläche vom vergangenen Samstag ausrücken.

Der Waldboden wurde von der Feuerwehr noch mal ausgiebig gewässert.

Der dort tätige Forstarbeiter hatte plötzlich deutlich Brandgeruch wahrgenommen und fand ein Glutnest auf einer Größe von ca. zwei Quadratmetern unterhalb einer Baumwurzel. Die Kräfte der Feuer- und Rettungswache und die aufgrund einer an der Einsatzstelle benötigten Wärmebildkamera alarmierten Kräfte der Einheit Ohle, mussten den Waldboden tief umgraben, um das Glutnest mit einem Löschrohr abzulöschen. Zur Sicherheit wurde der Waldboden nochmals ausgiebig von der Feuerwehr bewässert.

“Der Boden ist mehrere Zentimeter tief stark ausgetrocknet. Ein minimales Glutnest kann sich unterhalb des Waldbodens ähnlich wie bei einem Kohlenmeiler so entwickeln, dass im weiteren Verlauf ein erneuter Brand ausbricht. Zudem kann der immer wieder auffrischende Wind eine Ausbreitung begünstigen”, erklärt Thomas Gritschke von der Plettenberger Feuerwehr. In diesem Fall war es in diesem abseits gelegenen Waldstück ein Glück, dass ein in der Kahlschlagfläche tätiger Forstarbeiter den Brand bemerkt hatte.

Weitere Alarmierung während des Einsatzes

Noch im laufenden Einsatz gegen 16.30 Uhr mussten die verbliebenen Kräfte der Feuerwache sowie der Einheiten Ohle, Eiringhausen, Selscheid, Landemert und Stadtmitte zu einer automatischen Feuermeldung in einem Wohnheim in Ohle ausrücken. Glücklicherweise musste die Feuerwehr hier nicht eingreifen. Fehlalarm, weshalb alle Kräfte bereits nach wenigen Minuten wieder in ihre Standorte einrücken konnten.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here