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Carlo Schick, Projektkoordinator der LAG 21 (links), nahm am ersten Treffen des Lüdenscheider Kernteams teil, das sich um die Umsetzung des Projekts „Global Nachhaltige Kommune“ kümmert. Foto: Stadt Lüdenscheid

Lüdenscheid. (PSL) Für Klimaschutz und Nachhaltigkeit braucht es nicht nur auf globaler, sondern auch auf lokaler Ebene Strategien. Die sollen 15 nordrhein-westfälische Städte im Rahmen des Projekts „Global nachhaltige Kommune in NRW“ (GNK NRW) entwickeln. Mit von der Partie ist auch die Stadt Lüdenscheid. Deren Kernteam hat nun die Arbeit an dem Projekt aufgenommen.

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Suche nach Schwerpunkten

Marcus Müller, Klimaschutz-Manager der Stadt, koordiniert die anstehenden Aufgaben. Unterstützt wird er von vier weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung, die in unterschiedlichen Fachdiensten tätig sind. Erste Aufgabe des Kernteams: eine Bedarfsanalyse erstellen, die aufzeigt, wo anhand der lokalen Gegebenheiten und Erfordernisse Schwerpunkte für nachhaltige Ideen und Projekte erforderlich und möglich sind. Hierfür kommen laut Müller zum Beispiel die Bereiche Mobilität, Bildung, Soziales und Stadtplanung infrage.

Professionelle Unterstützung

Professionelle Unterstützung erhält die Stadt Lüdenscheid dabei von der Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW (LAG 21), die für alle Teilnehmer des Projekts Beratungen, Workshops und Veranstaltungen anbietet. Carlo Schick, LAG-21-Projektkoordinator auf Landesebene, nahm an dem ersten Treffen des Kernteams teil und sprach mit den Mitgliedern über die ersten Schritte sowie Erwartungen und Ziele der Zusammenarbeit.



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Orientierung an 17 Zielen

Die zu entwickelnden Strategien des Projekts „Global Nachhaltige Kommune“ sollen sich an den 17 Nachhaltigkeitszielen der Europäischen Union orientieren, die in der „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ definiert sind. Darin sind unter anderem ein Ende von Hunger und Armut, der Zugang zu sauberem Wasser und sauberer Energie und Maßnahmen zum Klimaschutz festgeschrieben. Als „die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit“ zählen laut Agenda Soziales, Umwelt und Wirtschaft.

Neben der Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 unterstützen und fördern auch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und die „Servicestelle Kommunen in der Einen Welt“ (SEKW)  das Projekt.

Steuerungsgruppe tagt am 30. Oktober

„Das Engagement in der Stadt für mehr Nachhaltigkeit wird richtig Auftrieb erhalten“, sagt Marcus Müller. Der Klimaschutz-Manager kündigt außerdem an, dass neben dem Kernteam auch eine sogenannte Steuerungsgruppen gebildet werden soll, der Personen aus der Stadtgesellschaft angehören. Das erste Treffen dieser Gruppe findet am 30. Oktober statt.

„Die Einladungsliste wird derzeit noch erarbeitet, und es zeichnet sich ab, dass der Umfang nicht gering sein dürfte. In Lüdenscheid gibt es viele engagierte Menschen, die für eine Mitarbeit an dem Projekt infrage kommen“, hofft Marcus Müller auf zahlreiche Mitstreiter. Bis April 2021 haben die GNK-Teilnehmer Zeit, Strategien auszuarbeiten.

Dem Kernteam der Stadt Lüdenscheid gehören folgende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an:

  • Bürgermeister Dieter Dzews
  • Marcus Müller (Beauftragter Klimaschutz und Nachhaltigkeit)
  • Rolf Mielke (stellvertretender Fachdienstleiter Stadtplanung und Geoinformation)
  • Doreen Zborowski (Fachdienstleiterin Jugendamt)
  • Hans Jürgen Badziura (Fachdienstleiter Umweltschutz und Freiraum)
  • Dirk Aengeneyndt (Wirtschaftsförderung)
  • Andreas Fritz (stellvertretender Fachdienstleiter STL)
  • Christian Hayer (Fachdienstleiter Verkehrsplanung und –lenkung)
  • Andreas Hostert (Fachdienstleiter Volkshochschule)
  • Volker von Rüden (Stabsstelle Lokale Agenda 21)

 

Bildzeile: Carlo Schick, Projektkoordinator der LAG 21 (links), nahm am ersten Treffen des Lüdenscheider Kernteams teil, das sich um die Umsetzung des Projekts „Global Nachhaltige Kommune“ kümmert.  Foto: Stadt Lüdenscheid

 

 

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