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Bürgermeister Ulrich Schulte (2. v. r.) zelebrierte in der Breslauer Straße symbolisch den ersten Spatenstich zum Ausbaubeginn des Glasfasernetzes in Plettenberg. Mit auf dem Bild: (v. l.) Bauleiter Armin Judas (Telekom), Huseyin Sevin (Firma Selecta) und Regionalmanager Ralf Engstfeld (Telekom) Foto: Bernhard Schlütter


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Plettenberg. Die Tiefbauarbeiten für das schnelle Internet im Innenstadtbereich haben begonnen. Am Alten Markt schon vor etwa zwei Wochen. Nun ziehen die Firmen Selecta und Eltel die Gräben für die Glasfaserkabel beginnend in der Kersmecke und der Hechmecke, arbeiten sich nach und nach vor. „Wir berücksichtigen bei unserem Timing die kommunalen Tief- und Straßenbaumaßnahmen in der Fußgängerzone und am Grafweg“, erklärt Bauleiter Arno Judas von der Deutschen Telekom.

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Bauleiter Arno Judas (links) zeigt die Leerrohre, in die schließlich die Glasfaser eingeblasen wird. Foto: Bernhard Schlütter

Von dem Glasfaseranbau profitieren zunächst die rund 1750 Haushalte, die in der Werbephase im vergangenen Jahr Vorverträge für den Glasfaseranschluss abgeschlossen haben. Dazu wird die Telekom mehr als 350 Kilometer Glasfaser verlegen, 54 neue Glasfasernetzverteiler aufstellen und rund 1400 Hausanschlüsse herstellen. Davon profitieren rund 1750 Haushalte.

„In Plettenberg haben wir uns zu einem besonderen Ausbau entschlossen“, sagt Armin Judas. „So erfolgt für weitere 1600 Grundstücke im Ausbaugebiet eine Leerrohrverlegung vom Gehweg bis an die private Grundstücksgrenze.“ Dadurch kann zu einem späteren Zeitpunkt ein Glasfaseranschluss zügig zur Verfügung gestellt werden.



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Erste Haushalte ab Sommer im schnellen Netz

„Die ersten Haushalte werden ihren Glasfaseranschluss voraussichtlich ab Sommer 2019 nutzen können“, kündigt Ralf Engstfeld, Regionalmanager der Deutschen Telekom, an. Er bedankt sich bei den Verantwortlichen der Stadt Plettenberg für die Unterstützung bei der Realisierung des Glasfaserprojekts.

„Wir kommen damit einen großen Schritt näher ans Ziel, dass Plettenberg erste Gigabit-City in Südwestfalen wird“, freut sich Bürgermeister Ulrich Schulte. Wenn demnächst auch der Ausbau in den Fördergebieten erfolge, verfüge die Vier-Täler-Stadt über eine Internet-Infrastruktur, die ihresgleichen suche.

Beim Trenching werden die Gräben mit einer Art Riesenflex gefräst. Das minimiert die Behinderungen durch die Bauarbeiten. Foto: Bernhard Schlütter

Die Firmen Selecta und Eltel setzen bei den Bauarbeiten an vielen Stellen das moderne Trenching-Verfahren ein. Dabei wird mit einer Art Riesenflex ein nur wenige Zentimeter breiter Graben gefräst, in den die Leerrohre für die Glasfaser gelegt werden. Das minimiert die Beeinträchtigungen durch die Arbeiten. „Ein Bauvorhaben dieser Größenordnung schließt aber nicht aus, dass es zu zeitweiligen Verkehrsbehinderungen kommen kann“, bittet Arno Judas die Plettenberger um Verständnis.

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