Plettenberg. (ots) Um kurz nach 17 Uhr sorgte am Dienstagnachmittag (29. Mai) ein Gewitter mit Starkregen in fast allen Ortsteilen von Plettenberg für zahlreiche Einsätze der Feuerwehr.

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Insbesondere Wasserschäden durch Überflutungen von Gebäuden und Straßen beschäftigten dabei die Einsatzkräfte. Aber auch umgestürzte Bäume mussten von Straßen beseitigt werden.

Lagerhalle in Mühlhoff überflutet

Besonders schlimm erwischte es einen Industriebetrieb im Ortsteil Mühlhoff. Hier wurde eine ca. 1500 Quadratmeter große Lagerhalle überflutet. Umgehend wurde mit Pumpen der Feuerwehr versucht, das Ausmaß der Überflutung auf weitere Gebäudeteile zu verhindern, denn weiterhin drückten Wassermassen, Schlamm und Geröll aus einem Obergraben über eine steile Uferböschung in die Hallenbereiche.

Die eingesetzten Pumpen zeigten schnell Erfolg. Das Ausmaß der Überflutung wurde jedoch erst im Nachhinein ersichtlich. Insbesondere Schlamm und Geröll hatten sämtliche Abläufe verstopft. Erst mit Hilfe von zwei Landwirten aus der Nachbarschaft, welche mit ihren Traktoren per Frontschaufeln den Schlamm nach und nach beseitigten sowie einem hinzugerufenen Rohr- und Kanalreinigungsunternehmen aus Herscheid gelang es schließlich, die Situation deutlich zu entspannen.

Weitere Teile des Industriegebietes Köbbinghauser Hammer und der Bereich Mühlhoff waren stark betroffen.

Wasser in Kellern und überflutete Straßen

Im Ortsteil Hilfringhausen war gleich in drei Wohnhäuser Wasser in die Keller eingedrungen und musste auch hier von der Feuerwehr abgepumpt werden. In Ohle an der Gringelbrücke, im Bereich Marienweg und in der Ebbetalstraße im Oestertal waren Straßen überflutet. Hier wurden jeweils die Kanaleinläufe durch die Feuerwehr von Schlamm befreit, ehe die Wassermaßen ablaufen konnten.

In der Jeutmecke und an der Kroppstraße im Bereich des alten Freibades, waren jeweils Bäume auf die Straße gefallen und wurden auch hier von der Feuerwehr beseitigt.

Aufgrund der Vielzahl der Einsätze wurde in der Feuer- und Rettungswache der sogenannte Meldekopf besetzt. Von hier aus koordinierten der Leiter der Feuerwehr Markus Bauckhage und sein Stellvertreter Markus Hüsken sowie Funker und weitere Führungskräfte die zahlreichen Einsatzstellen.

Nur Landemert bleibt verschont

Bis auf die Einheit Landemert, dessen Ortsteil durch das Gewitter verschont blieb, waren sämtliche Einheiten der Plettenberger Feuerwehr in den rund 15 Einsätzen gebunden. Zur Höhe der bei den Einsätzen entstandenen Sachschäden kann die Feuerwehr keine Auskunft erteilen. Verletzt wurde niemand. Erst gegen 21 Uhr konnten die letzten Einsatzkräfte zurück in ihre Standorte einrücken.

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