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Das Dura-Werk in Plettenberg soll am 30. April 2019 geschlossen werden. Foto: Bernhard Schlütter

Plettenberg/Iserlohn. Das Arbeitsgericht Iserlohn hat am heutigen Donnerstag die Kündigungsschutzklagen von Dura-Mitarbeitern abgewiesen. Mitarbeiter des Plettenberger Standortes hatten gegen ihre Kündigung geklagt und sich dabei im Wesentlichen auf angebliche Verfahrens- und Formfehler in den Kündigungen berufen und einen Betriebsübergang behauptet.

„Das Arbeitsgericht ist unserer Rechtsauffassung in allen Punkten gefolgt und hat die Wirksamkeit der Kündigungen bestätigt“, sagte Anwalt Dr. Frank Wilke, der das Unternehmen vor Gericht vertritt. Auch die zugleich erhobenen Klagen auf Zahlung einer Abfindung, die die Arbeitnehmer auf angebliche Verfahrensmängel stützten, wurden durch das Arbeitsgericht abgewiesen.

Bereits am 10. Januar 2019 hatte das Arbeitsgericht Siegen entsprechende Kündigungsschutzklagen von Dura-Mitarbeitern des Betriebes in Selbecke abgewiesen und auch die Wirksamkeit dieser Kündigungen bestätigt.

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Im April 2018 hatte das Unternehmen die Schließung seiner Standorte in Plettenberg und Selbecke zum 30. April 2019 angekündigt. Hauptgründe für die Schließung sind hohe Verluste, ausbleibende Neuaufträge und ein Großbrand. Das Unternehmen hatte hierzu klargestellt, dass die Mitarbeiter in diesem zwölfmonatigen Zeitraum ihr volles Gehalt erhalten, obwohl bis zur Betriebsschließung am 30. April 2019 die meisten Arbeitnehmer bereits kaum noch zur Arbeit herangezogen werden können.

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