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Lüdenscheid. (ots) Ein „gemütliches Beisammensein“ zweier Familien endete am späten Sonntagabend, nach reichlich Alkoholgenuss, mit blutigen Nasen und Strafanzeigen. Wie die Polizei mitteilt, waren die befreundeten Väter (34 und 40) im Laufe des Abends in einen Streit geraten. Später trugen sie den Streit vor dem Haus an der Halverstraße aus. Zeugen informierten um 22.26 Uhr die Polizei, die Anzeigen wegen Körperverletzung gegen die beiden Kontrahenten schrieb.

Nach dem zweiten Polizeieinsatz wegen erheblicher Lärmbelästigung an der Altenaer Straße hatte die Polizei am frühen Samstagmorgen eine 35-jährige Hausbewohnerin ins Gewahrsam umquartiert. Gegen 22.20 Uhr beschwerten sich zum ersten Male Nachbarn. Die Polizei mahnte zur Ruhe. Die Frau schrie zwar, die Polizeibeamten sollten „sich verpissen“, drehte die Musik aber zunächst leiser. Kurz vor Mitternacht schallte die Musik und die Schreie der Frau jedoch erneut so laut durch die Nacht und schleuderte Gegenstände aus dem Fenster, dass Nachbarn erneut die Polizei riefen. Als die vor der Tür standen, wurden sie als ein „Haufen Scheiße“ betitelt. Die Polizeibeamten versuchten vergeblich, sie zu beruhigen. Als die Polizeibeamten versuchten, sie zur Verhinderung weiterer Straftaten ins Gewahrsam zu bringen, wehrte sie sich mit Leibeskräften und versuchte, die Einsatzkräfte zu beißen. Sie wurde schließlich in Handschellen abtransportiert. Die Polizei schrieb Anzeigen wegen Lärmbelästigung, Widerstands, Beleidigung und wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.

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