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Solche Spuren hinterließen die Verdächtigen am Tatort. Foto: Polizei

Meinerzhagen. (ots) Drei junge Männer haben von einer Autobahn-Überführung bei Meinerzhagen Schnee-/Eiskugeln auf fahrende Autos geworfen. Zwei wurden bereits geschnappt. Wie die Polizei mitteilt, gingen am Freitag gegen 01.54 Uhr, gingen mehrere Notrufe bei der Polizei des Märkischen Kreises ein. Die Anrufer gaben an, dass drei junge Männer von der Überführung Meinerzhagen-Korbecke über der Autobahn 45 mit Schnee-/Eis-Kugeln auf darunter fahrende Fahrzeuge werfen würden.

Zwei Pkw wurden getroffen und im Bereich der Windschutzscheiben beschädigt. Verletzt wurde niemand. Der Bergneustädter Fahrer (32) eines Ford Transit sowie der Fahrer eines Seat Ateca aus Erding (33) warteten auf den Parkplätzen Rothenstein und Drögenpütt auf die Polizei. Die Autobahnpolizei Dortmund wurde informiert und zeitgleich Streifenwagen aus Lüdenscheid und Meinerzhagen zur Fahndung nach den Tatverdächtigen entsandt.

Zwei Verdächtige im Auto

Auf der Anfahrt zum Tatort kontrollierten Polizeibeamte auf der Straße “Korbecke” einen verdächtigen Pkw. Im Fahrzeug saßen zwei Männer aus Bergneustadt (25) und Meinerzhagen (24), auf die die Personenbeschreibung passte.



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Bei der Untersuchung Tatortes wurden im Schnee Schuh-Eindruckspuren gesichert. Diese passten mit den Schuhen der beiden Männer überein. Nach einem positiven Drogenvortest auf THC, Kokain und Amphetamin, ging es für den Bergneustädter Fahrer zur Blutprobe auf die Wache Meinerzhagen. Er räumte auf Vorhalt ein, auf der Überführung gewesen zu sein, leugnete aber, auf die Autos geworfen zu haben.

Die Polizei Dortmund und die Polizei Märkischer Kreis ermitteln wegen gefährlichen Eingriffs bzw. Trunkenheit im Straßenverkehr. Ermittlungsansätze zur dritten noch unbekannten Person liegen vor.

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