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Gedenken an Opfer des Nationalsozialismus

Am Sonntag, dem 27. Januar auf dem jüdischen Friedhof

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Plettenberg. Am Sonntag, dem 27. Januar erinnert die Stadt Plettenberg im Rahmen einer Gedenkstunde an die Opfer des Nationalsozialismus. Die Gedenkstunde beginnt um 11 Uhr auf dem jüdischen Friedhof an der Freiligrathstraße.

Seit 1996 erinnert die Bundesrepublik Deutschland am 27. Januar eines jeden Jahres an die Opfer des Nationalsozialismus. Das vom damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog initiierte Gedenken hat die Stadt Plettenberg bewogen, seit 2006 ebenfalls eine Veranstaltung zur Erinnerung an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft durchzuführen.

ASG-Schüler mit Beitrag zur Konferenz von Évian

Nach einer kurzen Ansprache von Bürgermeister Ulrich Schulte wird an der Gedenkstele der Opfer des Nationalsozialismus gedacht; ein Blumenbouquet wird niedergelegt. Gegen 11.30 Uhr geht es vom Friedhof in den Ratssaal des Rathauses. Dort werden Schülerinnen und Schüler des Albert-Schweitzer-Gymnasiums sich im Rahmen eines eigenen Beitrags mit der Konferenz von Évian auseinandersetzen.

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Die Konferenz stellte vor dem Novemberpogrom des Jahres 1938 einen ersten Versuch des amerikanischen Präsidenten Franklin D. Roosevelt dar, die Handlungsoptionen zur Aufnahme jüdischer Flüchtlinge aus dem Gebiet des damaligen „Großdeutschen Reiches“ auf zwischenstaatlicher Ebene auszuloten. Die Schülerinnen und Schüler machen deutlich, wie gering die Spielräume waren, die sich die Akteure, allen voran die USA selbst und das britische Empire, zubilligten.

Die Gedenkstunde wird ungefähr um 12.30 Uhr enden. Nach der Gedenkstunde besteht die Möglichkeit, sich die Ausstellung „Geschlossene Grenzen – Die Internationale Flüchtlingskonferenz in Évian 1938“ im Rathaus anzusehen.

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