Die Fußgängerbrücke wurde mit einem Schwerlastkran an ihre Position gehievt. Foto: Stadt Plettenberg

Plettenberg. Am Samstag (11. Dezember) wurde die neue Fußgängerbrücke an der Nordstraße in Ohle montiert. Die Bahnstrecke zwischen Werdohl und Plettenberg war aus diesem Grund gesperrt.

Die neue Fußgängerbrücke ist die fußläufige Verbindung für die Anwohner am Stübel. Der bisherige Bahnübergang wird im nächsten Jahr geschlossen.

Über den Ablauf der Montagearbeiten berichtet Sebastian Jülich, Bauamtsleiter der Stadt Plettenberg:

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„Die Brücke besteht aus zwei Widerlagern aus Stahlbeton und dem eigentlichen Brückenüberbau als Stahlkonstruktion. Auftragnehmer für den Bau der Brücke ist eine Arbeitsgemeinschaft der Firmen Trippe, Knoche und König, wobei die Ausführung bei der Firma Knoche aus Dorlar liegt. Geplant wurde die Brücke durch das Ingenieurbüro Grassl in Düsseldorf; diesem obliegt auch die Bauüberwachung.

Der Brückenüberbau wurde durch die Firma Schmees und Lühn aus Fresenburg als Nachunternehmner der Firma Knoche gefertigt und komplett in einem Stück inklusive Geländer und Lagern als Sondertransport in der Nacht zu Samstag auf die Baustelle gebracht. Der Überbau hat eine Länge Länge von ca. 22,50 m und ein Gewicht von ca. 20 Tonnen. Der Überbau wurde dann am Samstagmorgen gegen 8.30 Uhr mit einem 250-t-Autokran über die Gleise gehoben und auf die vorab hergestellten Widerlager aufgesetzt. Im Anschluss wird im Bereich direkt über den Gleisen der sogenannte Berührschutz montiert. Hierbei handelt es sich um durchgehende, durchsichtige Wandelemente  mit einer Erdung und einem Fangschutz, die anstatt des Geländers montiert werden und verhindern, dass die Nutzer der Brücke der Oberleitung zu nah kommen können.“

Foto: Stadt Plettenberg

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